Gymnasiasten bei ,,Jugend debattiert" eine Runde weiter
12.02.2010 | 15:43 Uhr 2010-02-12T15:43:00+0100Hemer. Zwei Schüler des Woeste-Gymnasiums haben es geschafft. Sie stehen im Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend debattiert”.
Am Dienstag fand im Märkischen Gymnasium Hamm der Regionalverbundsentscheid statt. Acht Schulen nahmen daran teil. Vier Schüler gingen für das Woeste-Gymnasium ins Rennen und wurden von Schülern, Lehrern und Eltern tatkräftig unterstützt. „Sowohl die Debatten der Sekundarstufe I als auch die der Sekundarstufe II waren abwechslungsreich und interessant. Es war nicht leicht, die Besten zu ermitteln”, sagte Schülerbegleiterin und Jurorin Hannah Albert aus der Stufe 12. Am Ende war die Entscheidung der Juroren aber eindeutig: In der Sekundarstufe II belegten gleich zwei Woeste-Schüler, Vivian Dornbrach und Jonas Wehleit, den 1. und den 2. Platz. Auch Tamara Ostendorf schaffte es in der Sekundarstufe I unter die ersten vier.
In der nächsten Runde des Wettbewerbs geht es für Vivian Dornbracht und Jonas Wehleit nach einem dreitägigen Rhetorikseminar in Soest um die Qualifikation für den Landessieg. „Vielleicht schafft es sogar einer von uns bis ins Bundesfinale nach Berlin”, freut sich Vivian Dornbrach.
Die Debattierenden haben sich mit den Themen: „Sollen staatliche Unterstützungsleistungen für Kinder und Jugendliche in Form von Gutscheinen ausgegeben werden?” sowie „Sollen bundeseinheitliche zentrale Abschlussprüfungen eingeführt werden?” auseinandergesetzt. Dabei handelt es sich um anspruchsvolle Fragestellungen, die gut recherchiert und rhetorisch geschickt aufbereitet werden müssen - zumal die Debattanten vorab nicht wissen, ob sie auf der Pro- oder der Contra-Seite stehen und ihnen nur zehn Tage Vorbereitungszeit zugestanden werden.
Koordinatorin Jutta Oehlenberg sowie Woeste-Lehrer Gregor Schmitz und Andrea Heuer-Zachau haben die Teilnehmer auf die Debatten vorbereitet und als Juroren mitgewirkt. Zur Jury gehörten zudem Lehrer Christian Goos und die Elternpflegschaftsvorsitzende Birgit Winks-Schwarze. Die Juroren vom Woeste durften nicht die Schüler der eigenen Schule bewerten, sondern jurierten in Debatten mit Teilnehmern aus anderen Schulen.
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