Gipfeltreffen pro Bahn: Letzte Chance für Personenverkehr Hemer-Menden
04.12.2008 | 12:04 Uhr 2008-12-04T12:04:00+0100
Hemer. Die große Runde war sich im Ratssaal des Hemeraner Rathauses einig: Vertreter der Städte Hemer und Menden, der DB Netz AG und der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft gaben ein deutliches Zeichen „pro Personennahverkehr zwischen Hemer und Menden”.
Damit wird der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) die Chance gegeben, ausschließlich Personennahverkehr bis spätestens zur, während und auch nach der Landesgartenschau 2010 zwischen Hemer und Menden zu betreiben.
Die Entscheider Rudi Düppe (Bürgermeister der Stadt Menden), Michael Esken (Bürgermeister der Stadt Hemer), Renate Saemann, Siegfried Tomczak (stv. Bürgermeister), Peter Friedrich (Baudezernent und 1. Beigeordneter), Rainer Bohnet, Achim Wagner, Daniel Preis (alle RSE GmbH), Volker Nikolaus, Christoph Maisenhälder (beide Bahnentwicklungsgesellschaft NRW mbH), Heinrich Segbers, Stefan Bez (beide DB Netz AG), Ralf Weier, Thomas Höddinghaus (beide Stadt Menden), Albrecht Buscher, Stefan Szuggat, Andreas Wiese und Gerald Petri (alle Stadt Hemer) unterstützen das RSE-Vorhaben der Reaktivierung des Personennahverkehrs zwischen Hemer und Menden ausdrücklich.
„Wir starten jetzt einen neuen ernsthaften und wirklich letzten Versuch”, so BM Michael Esken. Bürgermeister Düppe ergänzt: „Ich sehe jetzt eine Chance, die von den Räten der Städte Menden und Hemer einstimmig gefassten Resolutionen zum Erhalt der Bahnstrecke doch noch zum Erfolg zu führen. Unsere politischen Entscheidungsgremien werde ich in diesem Sinne über die neuen Entwicklungen informieren.”
Es wurde bei dem Gipfeltreffen aber auch gesagt, dass, sollte das Projekt der RSE aus welchen Gründen auch immer nicht realisiert werden können, der ursprünglich bereits beschlossene Bau des Rad- und Fußweges auf der Bahntrasse unverzüglich wieder in Angriff genommen werden soll. „Gleiches gilt, wenn nach der Landesgartenschau 2010 ein wirtschaftlicher Betrieb der Strecke nicht möglich sein sollte”, ergänzt Baudezernent Peter Friedrich, „das ist möglich, weil das Radwege-Programm bis 2012 läuft.”
Welche Auswirkungen die Entscheidung pro Bahn auf den für die Landesgartenschau dringend erforderlichen Ausbau der Kreuzung Ostenschlahstraße hat, teilt die Stadt nicht mit. Durch die Planungen der Rhein-Sieg-Eisenbahn sind zurzeit die Ausschreibungen für die Bauarbeiten im Einmündungsbereich blockiert.
11:03
Hallo Schorsch,
hier aktuelles in Sachen Hemer-Menden.
Bitte Kommentare mitlesen !
Gruß, Achim
11:02
Hallo Schrsch,
hier der versprochene Artikel und aktuelle Sachstand in Sachen Menden-Hemer. Bitte die Kommentare mitlesen !
Gruß, Achim
22:40
Auch von meiner Seite herzliche Gratulation!!! Auch möchte ich den Bürgermeistern und unserem 1. Beigeordneten danken für ihre Unterstützung und dafür, dass sie der Vernunft noch eine Chance lassen.
09:50
Ja ,man kann nur gratulieren.Gott sei Dank hat mal die Vernunft gesiegt.Dieses geschieht nur leider viel zu wenig in diesem Land.......
21:18
Glückwunsch an alle Beteiligten!
Genauso wichtig ist aber jetzt die Bitte an alle Bürger, Interessierten, Wirtschaft und Politik, nun auch bei der nicht ganz einfachen Umsetzung des Vorhabens mitzumachen und dabei durchzuhalten!
Dann stehen die Chancen für ein Gelingen gut!
18:33
Ich begrüße den gefundenen Konsens aller Beteiligten sehr und freue mich, dass eine Einigung erzielt werden konnte. Jetzt bleibt nur noch zu wünschen übrig, dass das Betreiben der Rhein-Sieg-Eisenbahn ein Erfolg für die Städte Hemer und Menden, die Landesgartenschau und auch die Bürger und hoffentlich zahlreichen Bahnfahrgäste wird. Ich bin mir sicher, dass es auch von Seiten der Eisenbahnfreunde Hönnetal Unterstützung kommt. Jetzt heißt es anpacken und vorantreiben, denn bis zur Eröffnung der LGS ist nicht mehr viel Zeit. Es bleibt nun noch zu hoffen, dass bis dahin auch Züge über Menden nach Hemer durchgetaktet werden, ansonsten wird es schwierig werden, die Bahnlinie auf Dauer zu erhalten. Aber wenn nun alle Beteiligten an einem Strang ziehen, werden wir es schaffen.