Gewinn für die Region
18.08.2010 | 16:35 Uhr 2010-08-18T16:35:00+0200
Hemer.Ein halbes Jahr ist es inzwischen her, dass die geschwungene Brücke mit Hilfe eines Krans ins Felsenmeer schwebte. Längst sind sie, der Steg und die Aussichtsplattform zu Besucherattraktionen in dem Naturschutzgebiet geworden. Ermöglicht wurde das durch EU-Fördermittel. Am Mittwoch überzeugte sich Dr. Peter Liese, heimischer CDU-Europaabgeordneter, von dem Ergebnis der Investition.
„Als Vertreter der Region habe ich mich sehr gefreut, dass Hemer als erste Stadt in Südwestfalen den Zuschlag für ihr Projekt erhalten hat“, sagte Peter Liese beim Rundgang mit Bürgermeister Michael Esken durch das Felsenmeer mit Blick auf die bessere Erschließung des Geotops. Auf Einladung des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (Gala-Bau) besichtigte Peter Liese zuvor das LGS-Gelände und pflanzte an der Himmelstreppe symbolisch für seine Unterstützung einen Apfelbaum.
„Ich bin sicher, dass die LGS ein Gewinn für die Menschen in der Region ist und zusammen mit dem Felsenmeer ein beeindruckendes Naturerlebnis für Groß und Klein darstellt“, betonte der Europaabgeordnete. Insgesamt wurden im Felsenmeer in die barrierefreie Brücke mit dem darunter liegenden Holzsteg sowie die Aussichtsplattform (Felsenmeerbalkon) 1,64 Millionen Euro investiert. 80 Prozent der Summe stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die über den Landeswettbewerb Ziel2.NRW nach Hemer flossen.
Doch nicht nur für Hemer und seine Gäste sei das Felsenmeer attraktiviert worden, so Liese. „Mit der ersten Landesgartenschau im Sauerland wirbt Hemer erfolgreich für sich und unsere Region.“
Durch die Attraktivierung des Felsenmeers, welche sich insbesondere durch barrierefreie Zugänge für Menschen mit eingeschränkter Mobilität auszeichnet, zeige sich gleichzeitig, dass Südwestfalen seine Chance nutzt und EU-Fördergelder auch in unserer Region ankommen, betonte Liese.
11:19
1640000 EURO ! für einen barrierefreien Blick ! Barrierefrei? Nur, wenn man im Winter kommt und sich den Rest des Holzes mal weg denkt, das da ungehindert wachsen durfte, seit dem das ganze Gebiet eingezäunt und das Betreten verboten wurde.
Mir war das Felsenmeer lieber, als man noch hindurch wandern und klettern durfte. Und den Felsen, um die es hier schließlich und eigentlich dem Namen nach geht, hat das sicherlich nicht geschadet. Heute habe die grünen Verbände und unsere allerliebsten deutschen Sicherheitswahnvorstellungen es geschafft, aus einem Felsenmeer einen unübersichtlichen Buchenwald mit reichlich unverbissenem Unterholz zu schaffen. Den kann ich anderen Ortes auch sehen. Dazu brauche ich nicht nach Hemer zu fahren! Insofern rausgeschmissenes Geld.