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Volkstrauertag

Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan

15.11.2009 | 16:12 Uhr
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan

Hemer. Am Ihmerter Ehrenmal und an Grabstätten auf dem Ihmerter Friedhof hat die Gedenkfeier der Stadt Hemer zum Volkstrauertag stattgefunden.

Das vom Wetter zerstörte Westiger Ehrenmal harrt auf Restaurierung, aber überall sonst in Hemer haben Vereine und Bürger am Volkstrauertag bei Gedenkfeiern Kränze an „ihrem Mahnmal” niederlegt. Die zentrale Gedenkfeier der Stadt fand dieses Mal in Ihmert statt. Gut besucht war diese Veranstaltung. Ausgerichtet wurde diese ernste Feier erstmals vom Sängerbund Ihmert in Zusammenarbeit mit der Löschgruppe Ihmert, wobei zu Beginn eine Verabschiedung fällig war. Über Jahrzehnte hat im Ihmerter Tal der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge das Gedenken zum Volkstrauertag organisiert; der Dank des MGV-Vorsitzenden Heinz Brucke galt jetzt dem Ihmert-Evingser VDK-Vorsitzenden Gerd Nieder und dessen Frau.

Das Ehrenmal an der Friedhofskapelle erinnert an die toten deutschen Soldaten beider Weltkriege. Heutzutage wird zugleich an Opfer von Vertreibung und Kriegsgefangenschaft erinnert, an Terrorismusopfer und an die Opfer des Widerstands gegen die NS-Diktatur. Vizebürgermeister Hans Schmöle erweiterte den Horizont seiner Zuhörer und ließ aktuell an die Kriegsopfer der Bundeswehr im fernen Afghanistan gedenken.

Als zweiter Redner am Ehrenmal erinnerte Pfarrer Martin Legler daran, dass es in Ihmert noch Zeitzeugen gebe mit Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, wenn sie Massengräber ausheben mussten, zwei Meter breit und mindestens 100 Meter lang. Heute baue man ein neues Haus, in dem Freundschaft wohne und man gegenseitig Achtung voreinander habe; Vertreter von einstigen Feindnationen kämen heute als Gäste, um einen Garten in der Landesgartenschau zu bauen oder ein Konzert zu geben.

Feuerwehrfrauen und Sänger legten Kränze am Ehrenmal nieder. Am Ende zogen alle auf den Friedhof, um zwei Grabstellen zu schmücken. Einmal sind das Einzelgräber gefallener Wehrmachtssoldaten. Und am Rand der Friedhofsanlage befindet sich die letzte Ruhestätte in fremder Erde für acht Kriegsgefangene aus dem Ihmerter Stalag-VI-A-Außenlager. Pastor Legler machte auf die „acht fremden Namen” aufmerksam und berichtete, dass ein Polizeibeamter zwei von diesen Toten erschossen habe. Der Täter selber sei später angeklagt, zum Tode verurteilt und in Hagen hingerichtet worden.

Paul Kramme

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Kommentare
27.11.2009
21:55
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Eskman | #33

Wieder ein sehr sachlicher Beitrag von Gehard!
Bravo!


Und wieder das übliche polemische Gehetze von Tiffy, Ruhrik und Genossen!



Alle die das lesen haben Gott sei dank einen freien Willen und sehen wer hier wirklich von gestern ist!

Gutgesinnte Menschen werden sich klar für Gerhard und für seine Kommentare entscheiden!

25.11.2009
15:44
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Gerhard aus Hemer | #32

@31 Ruhrik
Was nützen Argumente und sachliche Auseinandersetzungen in vernünftigem Tonfall, wenn sie ignoriert werden und die Adressaten erst gar nicht darauf eingehen.

Da haben Sie allerdings recht. Entgegen Ihrer Darstellung bin ich jedoch auf Ihre Argumente eingegangen und habe dazu Stellung genommen. Auf Ihre Erwiderung zu meinen Argumenten warte ich leider vergebens! Außer Beschimpfungen ist da leider von Ihnen nichts gekommen!

Vielleicht sollten Sie und Ihre Gesinnungsgenossen und -genossinnen sich mal durchlesen, wie führende Staatsmänner unserer ehemaligen Kriegsgegner nach dem Zweiten Weltkrieg die Leistungen des deutschen Soldaten gewürdigt haben:

Der damalige französische Staatspräsident Francois Mitterand in seiner Rede in Berlin 1995 über die deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges:

Ich bin nicht gekommen, um die Niederlage der Deutschen zu unterstreichen, weil ich die Stärke, die im deutschen Volk ruht, kenne, seine Tugenden, seinen Mut - und nur wenig bedeuten mir in diesem Zusammenhang die getragenen Uniformen und selbst die Ideen, die in ihren Köpfen der Soldaten damals gewohnt haben, die in so großer Zahl gestorben sind. Sie waren mutig. Sie nahmen den Verlust ihres Lebens hin, für eine schlechte Sache, aber ihre Haltung hatte damit nichts zu tun. Sie liebten ihr Vaterland. Es ist notwendig, dass uns das klar wird.

Dwight D. Eisenhower, General der US-Armee im Zweiten Weltkrieg und späterer US-amerikanischer Präsident:

Inzwischen habe ich eingesehen, dass meine damalige Beurteilung der Haltung des deutschen Offizierkorps und der Wehrmacht nicht den Tatsachen entspricht, und ich stehe daher nicht an, mich wegen meiner damaligen Auffassungen zu entschuldigen. Der deutsche Soldat hat für seine Heimat tapfer und anständig gekämpft. Ich für meinen Teil glaube nicht, dass der deutsche Soldat als solcher seine Ehre verloren hat. Die Tatsache, dass gewisse Individuen im Kriege unehrenhafte und verächtliche Handlungen begangen haben, fällt auf die betreffenden Individuen selbst zurück und nicht auf die große Mehrheit der deutschen Soldaten und Offiziere.

Vielleicht sollten Sie auch mal über den folgenden Ausspruch von Charles de Gaulle,
französischer General im Zweiten Weltkrieg und späterer Staatspräsident von
Frankreich, nachdenken:

Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.

Wie heute in Deutschland von bestimmten Kreisen mit dem Andenken der Soldaten des eigenen Volkes umgegangen wird, das kann man nur als erbärmlich bezeichnen!

24.11.2009
19:45
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Ruhrik | #31

Was nützen Argumente und sachliche Auseinandersetzungen in vernünftigem Tonfall, wenn sie ignoriert werden und die Adressaten erst gar nicht darauf eingehen.
Sie könnten ja in diesem Fall eines Feindbildes verlustig gehen. Und dann hat man niemanden mehr, an dem man seine Aggressionen loswerden kann.
Für mich ist dieser Fall erledigt. Man sollte sich mit rechten Radikalinskis und Übriggebliebenen erst gar nicht einlassen, nicht mal verbal.

24.11.2009
19:20
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Gerhard aus Hemer | #30

@28 Taffy11
Leider stelle ich fest, daß von Ihnen keinerlei Argumente gebracht werden. Von Ihnen kommen nur noch wüste und unsachliche Beschimpfungen und Beleidigungen.

Aber daran kann wenigstens jeder, der hier liest, erkennen, wes Geistes Kind Sie sind und sich sein entsprechendes Urteil bilden.

24.11.2009
18:45
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Eskman | #29

@28 Taffy
Komisch das so eine polemischer persönlicher Angriff, der absolut nicht auf Tatsachen basiert, wenn man Gehards Kommentare aufmerksam gelesen hat, nicht gelöscht wird!

Aber ich bin trotzdem AUSDRÜCKLICH GEGEN die Löschung!!!
Weil ich für absolute, also wahre freie Meinungsäußerung bin!

Und nicht wie andere, auf den Putz haue, dann aber scheinheilig verlange Beitrag bitte Löschen wenn andere das genauso machen!

Ich mag verdammen WAS du sagst, aber ich werde mein Leben geben DAS du es sagen darfst!



Es wundert mich nur, da hier Kommentare schon wegen weit geringerer Dinge, um nicht zu sagen Lapalien, gelöscht wurden!
Und nicht so üble Verleumdungen beinhalteten!

Doppelstandard?
Betcha!

24.11.2009
14:28
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Taffy11 | #28

q27
Die größte Herabwürdigung, die den Opfer eines weltweiten Schlachtens passieren kann, ist der sabbernde Hass, den Sie hier verbreiten. Sie sind doch der Beweis dafür, dass Friedensfähigkeit durch den sinnlosen Tod von Millionen offenbar überhaupt nicht vorangebracht wird.
Die Hassprediger Ihrer Provenienz scheinen immer noch die Lautesten zu sein. Hoffentlich haben Sie nie etwas zu melden, der nächste Krieg wäre unvermeidlich.

21.11.2009
20:07
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Gerhard aus Hemer | #27

@25 Ruhrik
Wenn ich mir Ihren Beitrag durchlese, habe ich den Eindruck, daß Sie hier bewußt oder unbewußt Sachen vollkommen durcheinander werfen. Sie scheinen überhaupt nicht zu wissen, wer hier eigentlich was geschrieben hat!

Sie behaupten, ich hätte Sie als Linker apostrophiert. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir die entsprechende Stelle sagen würden. Ich habe alle meine Beiträge sorgfältig durchgesehen, aber nichts gefunden!

Mir ist natürlich längst vollkommen klar, daß Sie politisch irgendwo zwischen links und linksextrem stehen, ob man das nun parteipolitisch mit der SPD, den Grünen oder mit der Partei, die sich nach mehreren Namensänderung (von SED über PDS) jetzt Die Linke nennt, gleichsetzen kann oder nicht.

Es ist allerdings schon ziemlich witzig, wenn Sie schreiben: Wenn jetzt wiederum deutsche Grenadiere ihre gesunden Knochen hinhalten dürfen, um anderswo Demokratie zu stärken, dann fragt man sich, ob das, was Leute wie Sie hier veranstalten, etwa das Vorbild dafür sein sollte.

Ich nehme an, daß Sie damit die Entsendung deutscher Soldaten nach Afghanistan meinen. Vielleicht ist es Ihnen ja entgangen, aber es waren keine bösen Rechten, die diese Soldaten nach Afghanist an geschickt haben. Es war bekanntlich die rot-grüne Bundesregierung unter dem Kanzler Schröder (SPD) und dem Vizekanzler und Außenminister Fischer (Grüne). Soviel zur Auffrischung Ihrer Kenntnisse der jüngsten Zeitgeschichte!

Mal werden die deutschen Soldaten der beiden Weltkriege von Ihnen als unschuldige, dumme, hilflose Jungs, die von skrupellosen Adels- und Nazidiktaturen einfach verheizt wurden, bezeichnet. Im nächsten Moment waren diese Soldaten dann Angreifer in einem verbrecherischen Eroberungs- und Versklavungsfeldzug. Das von Ihnen eingefügte zumeist wider Willen soll dabei aber wohl nur als Alibi dienen und ansonsten keine große Bedeutung haben.

Die Bezeichnung unschuldige, dumme, hilflose Jungs soll wohl Mitleid mit diesen Soldaten vortäuschen, was ich nur als pure Heuchelei bezeichnen kann. Sie haben in Wirklichkeit kein Mitgefühl. Denn dann würden Sie nicht mit dem Argument kommen, diese Soldaten sind Opfer geworden, aber sie haben kein Opfer gebracht.
Sie bestreiten mit fadenscheinigen Argumenten, daß diese Soldaten für unser Volk gefallen sind und damit ihr Leben als Opfer gebracht haben! Solch eine Argumentation kann ich einfach nur als dummdreist bezeichnen! Sie wollen damit Millionen gefallenen deutschen Soldaten der beiden Weltkriege noch in ihren Gräbern ihre Würde und ihre Ehre nehmen! Wer kein Opfer gebracht hat, dessen Erinnerung braucht man schließlich auch nicht zu achten und zu ehren! Das ist ganz einfach nur infam und gehässig und an Niederträchtigkeit wohl kaum noch zu überbieten!

Ich habe Sie gefragt, wie es eigentlich kommt, daß hohe Offiziere und Militärhistoriker der Siegermächte von 1945 ein vollkommen anderes Bild des deutschen Soldaten hatten und haben, als es nach Ihrer Ansicht eigentlich sein dürfte? Wie es eigentlich kommt, daß hohe alliierte Offiziere dem deutschen Soldaten der beiden Weltkriege Respekt und Anerkennung zollen? Als Beispiel habe ich auf das Urteil des renommierten britischen Militärhistoriker Max Hastings hingewiesen.

Eine Antwort habe ich hierauf von Ihnen nicht bekommen. Das paßt nunmal nicht in ihr einseitiges Weltbild. Die einzige Anwort von Ihnen ist die dreiste Behauptung, eine kanadische Zeitung The Sun gäbe es nicht, ohne dies näher zu begründen! Aber darum geht es überhaupt nicht! Es geht darum, daß Sie auf das Urteil dieses britischen Militärhistorikers keine Antwort haben! Sie wollen dieses Urteil nicht zur Kenntnis nehmen, weil Ihr Ziel und das Ihrer Gesinnungsgenossen und -genossinnen es ist, den deutschen Soldaten herabzuwürdigen und mit Dreck zu bewerfen!

21.11.2009
19:27
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Eskman | #26

Hier für alle überschlauen Linken:
http://www.torontosun.com/
die Sun in Canada!

Wie Times ist Sun nämlich ziemlich gebräuchlich im anglophonen Raum!
Wie bei uns Anzeiger oder Bote usw,!

Also, bevor man anderen Lüge oder Dummheit vorwirft, einfach mal recherchieren!


Und noch was zu unseren Soldaten:
Natürlich haben sie ein Opfer gebracht!
Nämlich ihr eigenes Leben!!!
Um ihre Lieben zu retten und uns Nachgeborenen überhaupt die Chance zu geben geboren zu werden!

Dass man sich weigert diesen Fakt zur Kenntnis zu nehmen ist schändlich und verachtenswert!
Halt typisch links.

21.11.2009
10:46
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Ruhrik | #25

@23
Sie sind es es, der hier den Boden der Argumentation und Sachlichkeit verlässt. Meine Einwände gegen Ihre geistigen Absonderungen haben nichts mit einem politischen Standort oder einer linken Gesinnung zu tun.
Von Ihnen als Linker apostrophiert zu werden, ist für mich keine Beleidigung. Mit Ihnen parteipolitisch in einen Topf geworfen zu werden, wäre allerdings eine solche.
Sie lassen hier langsam die Maske des Biedermannes fallen und das Gesicht des ideologischen Brandstifters erkennen.
Smartdriver hat recht: eine Demokratie wie die unsere zahlt einen bemerkenswert hohen Preis, wenn Leute wie Sie sich so äußern dürfen, wie das hier geschieht.
Wenn jetzt wiederum deutsche Grenadiere ihre gesunden Knochen hinhalten dürfen, um anderswo Demokratie zu stärken, dann fragt man sich, ob das, was Leute wie Sie hier veranstalten, etwa das Vorbild dafür sein sollte.

Im übrigen, lieber Smartdriver, sollten wir auch heute nicht schon wieder links und rechts so einfach nur über die Nomenklatur in einen Topf werfen. Der Schritt ist nur ein ganz kleiner, bis am Ende auch noch die Sozialdemokratie (die älteste demokratische Partei in Deutschland) mit hinein in diesen politischen Fleischwolf gerät.
Ansonsten gebe ich Ihnen recht.

21.11.2009
03:37
Gedenken auch an die Kriegsopfer der Bundeswehr in Afghanistan
von Smartdriver | #24

Interessant hier zu lesen:

Wer nicht politisch wenigstens ein bisschen links steht, der riskiert den Aufstand der Anständigen.
Mitte ist schon verdächtig und gemäßigt rechts (ohne die Vergangenheit zu Vergessen) schon verachtenswert.
Und wir wollen anderen Ländern die Demokratie bringen?
Wie soll das den funktionieren?

Im übrigen, wenn man hier so eine Beiträge ließt, ist es mir ein Bedürfnis zu erwähnen:
Es hieß National- SOZIALISMUS!
Und das nicht ohne Grund....

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