Wer rastet, der rostet
"Gärten der Bewegung" für die Generation 50plus
25.02.2010 | 15:37 Uhr 2010-02-25T15:37:00+0100
Hemer. In den "Gärten der Bewegung" im Landesgartenschaugelände können sich Senioren jenseits von 50plus fit halten.
Wer rastet, der rostet? Rüstige Senioren mit Bewegungsdrang und jenseits von 50plus müssen sich für die „Gärten der Bewegung” in der Landesgartenschau interessieren. Letztlich ist es einer Hamburger Ingenieurin zu verdanken, dass auf dem LGS-Gelände ein Fitnessplatz steht, der keine Wünsche offen lässt.
Renate Zeumer, die heute der Firma Playfit vorsteht, hatte die Idee vor Jahren aus China mitgebracht, wo sie mitten in Städten Trimmgeräte für Senioren entdeckt hatte. Der Selbsttest überzeugte und führte zur Weiterentwicklung der Gerätschaften, die sich mit den hoch komplexen Geräten eines Fitness-Studios messen können. Nur ist alles eine Nummer größer und aus feinstem Edelstahl, damit es der Witterung standhält.
Turnen unter freiem Himmel? Da gab es in Deutschland anfangs die üblichen Bedenken. Erst langsam setzte sich die Idee in einigen deutschen Großstädten durch, wo sie als „Seniorenspielplatz” firmiert. Diese Bezeichnung sei unglücklich, meint Renate Zeumer, die sich über die Wortwahl „Gärten der Bewegung” in Hemer freut.
Acht Trimmgeräte stehen in der LGS zur Verfügung. Wer rastet, der rostet? Wie wäre es mit ein paar Übungseinheiten auf dem Beintrainer oder auf dem Rückentrainer? Zwickt es in der Schulter? Da schafft ein spezielles Trimmgerät Abhilfe. Oder sollte es eine Massage sein? Das Rückenmassagegerät sowie eine Einheit zur Massage von Händen, Armen und Beinen stehen bereit.
Darüber hinaus sollte sich kein Senior darüber wundern, wenn seine jüngsten Enkelkinder in den „Gärten der Bewegung” trainieren wollen...
19:50
Es ist ja immer interessant zu hören, aus welchem Grund angeblich die besagte Erinnerungsstätte nötig ist.
Die Dinge, an die diese Erinnerungsstätte angeblich erinnern soll, sind seit 65 Jahren im Dunkel der Vergangenheit versunken.
Die Bedrohung für unsere Freiheit wird diesmal aus einer ganz anderen Richtung kommen. Daran werden auch noch so viele Erinnerungsstätten an die Schrecken einer versunkenen Zeit nichts ändern! Im Gegenteil! Man sollte darüber mal ein wenig nachdenken!
11:03
@4
Ihre Frage belegt sehr deutlich, warum im Rahmen der LGS eine Erinnerungsstätte nötig ist. Man könnte sich allerdings auch durch Erinnerung an den Schulbesuch oder durch Lesen schlau machen.
Ein Tip: Die Frauenbewegung ist nicht gemeint.
19:34
und welche?
11:21
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07:52
man hat gesagt, der Name LAGA erinnert an das Lager in Hemer,
Gärten der Bewegung ist eigentlich ebenso
doppeldeutig, da es in Deutschland schon
einmal eine große Bewegung gab,
07:41
Ist die Frau auf dem Bild mit dem Senior auch schon Ü50?
00:27
Für viele Menschen aus dieser Altersgruppe sind weite Teile der LGS überhaupt nicht erreichbar, erst recht dann, wenn sie an Behinderungen leiden.