Fußgängerzone ab Freitag wieder autofrei
14.04.2010 | 20:12 Uhr 2010-04-14T20:12:00+0200Hemer. Fast 16 Monate lang durften sie rein, ab Freitag werden sie wieder verbannt: Autos haben dann in der Hauptstraße zwischen Poggel und Poststraße nichts mehr zu suchen. Die Fußgängerzone wird wieder ihrem Namen gerecht und für den Autoverkehr geschlossen.
Die Öffnung für den Pkw-Verkehr war lediglich für die Dauer der innerstädtischen Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Landesgartenschau befristet. Einen entsprechenden Beschluss hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr getroffen.
Mit der Sperrung sind auch alle Parkplätze verschwunden. Dafür soll die Tiefgarage ab der nächsten Woche wieder zur Verfügung stehen.
Zurzeit erhält die Fußgängerzone noch neue Bänke und Papierkörbe. Auch manche Beete haben noch dringend eine Frühjahrskur nötig.
13:08
@TheWitch
Antwort auf Beitrag Nr. 9 Abs. 3 Satz 2
Ganz einfach: Ich kaufe nicht in Iserlohn ein! Wozu auch.
Kommentar zu Antwort auf Beitrag Nr. 9 Abs. 3 Satz 2:
Ich habe mal in Iserlohn gewohnt. Persönliche Umstände haben dazu geführt, das ich nun in der Stadt wohne, in der ich eigentlich nicht tod überm Zaun hängen wollte - Hemer. Nun bin ich aber auch ein Mensch, der versucht, sich mit seinem Umfeld zu arrangieren. Und mittlerweile komme ich in Hemer klar. Ich habe ja auch eingeheiratet, was die Zugehörigkeit zu dieser Stadt wesentlich erleichtert.
Hemer hat eine schöne Innenstadt!!! Doch es wird immer nur eine Wohnstraße und kein wirkliches Stadtzentrum sein.
Vielleicht bin ich ja auch nur verwöhnt? Aber wer schon mal in anderen Städten war, kennt belebte Straßen. Essen, z.B. mit der Rüttenscheider Straße. Da geht man schwofen.
Wenn ich durch die Hemeraner Innenstadt gehe, dann ist die Innenstadt so eingeigelt wie eine Anliegerstraße. Da kann man doch nicht von einem CENTRUM reden, oder?
10:07
Zitat #7 von der_einfache_buerger: Es geht darum, das man den Einkauf, den man in den Einzelhandelsfachgeschäften kauft, NICHT WEIT zu tragen hat.
Welchen Einkauf? Die Brötchen von Ermer? Die Hose von Vanity? Das Nagellackfläschchen aus dem Beauty-Studio? Die einzige Ausnahme, wwo man eher keine leichtgewichtigen Dinge in größerem Stil einkauft, bildet Plus. Und der wird demnächst eh umziehen, mit eigenem Parkplatz vor der Tür.
Vor allem: Was heißt WEIT? Der Hademareplatz ist vom äußersten Ende der Fußgängerzone nicht mehr als 500 Meter entfernt. Wo parken Sie, wenn Sie beispielsweise in Iserlohn einkaufen?
00:12
So ein Schwachsinn, jetzt ist es eine Frage der Zeit, wann da alle Geschäfte geschlossen werden. Ist ja eh schon zappenduster für die Einzelhändler in Hemer.
17:09
Es geht darum, das man den Einkauf, den man in den Einzelhandelsfachgeschäften kauft, NICHT WEIT zu tragen hat.
Also ... was soll man zu soviel ignoranz noch sagen. Ihr ruiniert die letzten kleinen Fachgeschäfte ...
09:07
Achso - und Hademareplatz und Tiefgarage liegen nicht in der Innenstadt. Verstehe.
13:28
@ hallo???
Wie kann man nur so ignorant und dumm gleichzeitig sein? Sollen wir Ihrer Ansicht nach wieder in Höhlen hausen? Kein Problem! Wir haben ja genung Höhlen vor Ort. Wie währe es mit der Feldhoff-, Heinrichs- oder Reckenhöhle? Da kann man ja auch prima hinwandern!
Fakt ist aber:
Wir leben in einer schnelllebigen komplexen automatisierten Zeit und nennen dies Kultur und Fortschritt. Dies lässt sich nicht von der Hand weisen. Und die Abhängigkeit von Fahrzeugen ermöglicht uns seit einigen Tausend Jahren schon unser tägliches Überleben. Wem Hemer zu laut ist, der kann ja tiefer ins Sauerland ziehen. Muss aber dann eingestehen, das er erst recht auf ein Fahrzeug angewiesen ist. Ist man denn nicht froh, wenn er nach längerer Fahrzeit direkt in das Centrum fahren kann, um wie bereits gesagt, seine Besorgungen zu machen. Hierzu zählen Stadtteile wie Ispei, Ihmert, Stephanopel, Heidermühle, Fröndsberg etc. welche ziemlich weit ausserhalb liegen.
Hemer zählt von der Fläche her schon zu einer kleinen Stadt und die Stadtverwaltung ist es den fast 40tausend Bürgern schuldig nicht nur eine attraktive Gestaltung der Ortsmitte sondern auch deren freizügige Nutzung ist überigens ein bürgerliches Grundrecht in Deutschland zu gewährleisten.
Ich begrüße es, wenn kleinere Ortschaften mit dem Fahrzeug befahren werden können, um Besorgungen zu erledigen oder einfach nur um zu flanieren.
Es ist nicht lustig und zum lachen, wenn man mit Fahrzeugen den Stadtkern passieren kann. Es belebt!
09:37
Das find ich lustig, zu behaupten, dass durch Autoverkehr Flair! in die Stadt kommt. In Zeiten von Bewegungsmangel ich es nicht schecht mal nicht direkt ins Geschäft fahren zu können. Dies gilt natürlich nicht für Behinderte.
03:10
Ich kann es nicht verstehen. Mit der Befahrbarkeit des Stadtzentrums, wenn man es bei dem geringen Angebot denn so nennen darf, hat man endlich die Stadt ein wenig belebt. Die Bürger konnten offener mit Fahrzeugen in die Stadt gelangen. Man hatte schon das Gefühl, die Menschen würden sich verabreden, sich im Stadtzentrum zutreffen. Ältere Menschen und Familien mit Kindern konnten mit Fahrzeugen in die Stadt, um Besorgungen zu machen. Das Zentrum war erreichbar. Ladenlokale und Bürger haben profitiert.
Doch mit der SPERRUNG der STADTMITTE verliert Hemer wieder an Offenheit und auch Flair. Das ganze Leben wird nur noch kommunalpolitisch in das Gebiet der Landesgartenschau gelenkt.
Ich finde das nicht gut.
23:53
Na dann ist die Fußgängerzone ja bald wieder wie ausgestorben ;
16:16
Endlich!