Fulminantes Feuerwerk krönt Abend

Feuerwerksmusik mit dem Streichorchester der Musikschule, Cafe Ole, dem Orchesterverein und Jazz Fazz im Sauerlandpark
Feuerwerksmusik mit dem Streichorchester der Musikschule, Cafe Ole, dem Orchesterverein und Jazz Fazz im Sauerlandpark
Foto: IKZ

Hemer..  Ein fulminantes Feuerwerk zu Rockklassikern hat am Samstagabend die Feuerwerksmusik im Sauerlandpark gekrönt, und neben den rund 1000 Zuschauern im Sauerlandpark auch Tausende „Zaungäste“ auf Straßen und an Fenstern begeistert. Die Hits von Led Zeppelin, Van Halen oder den Scorpions untermalte Pyrotechniker Martin Schmitz mit rund 400 Kilo Sprengpulver, das in mehr als 250 Zündungen ein buntes Spektakel in den Nachthimmel zauberte.

Vom Streichorchester bis zur Bigband JazzFazz

Doch nicht nur diese 18 rockigen Minuten vom Band bot die Bürgerstiftung „Wenns im Leben brennt“ für den guten Zweck: Zuvor konnten die Musikfreunde auf dem Himmelsspiegel drei Stunden Live-Musik der heimischen Orchester genießen. Dabei blieb die Resonanz hinter den Erwartungen zurück. Kamen 2013 noch 2000 Zuhörer zur Feuerwerksmusik und bibberten bei vier Grad Außentemperatur, hatte sich die Besucherzahl diesmal bei deutlich wärmerem Wetter halbiert.

Vor allem durch die Sturmböen lichteten sich immer wieder die Stuhlreihen, und auch die Musiker hatten alle Mühe, ihre Noten zu sichern. Nur die Sambatruppe „Samba Colorido“ blieb davon dank des freien Spiels verschont.

Den musikalischen Auftakt machte das Streichorchester der Musikschule unter der Leitung von Karin Lagodka-Troue. Das Violinkonzert a-moll von Johann Sebastian Bach mit Helena Hagenhoff als Solistin zählte zu den ersten Höhepunkten. Mit einem beschwingten Melodienreigen von Gerhard Winkler stand das neue Salonorchester Café Olé erstmals auf der Bühne des Sauerlandparks. Die musikalische Reise ging durch Italien nach Andalusien bis Japan.

„Es ist eine tolle Herausforderung und schöne Atmosphäre auf dem Himmelsspiegel“, lobte Martin Niedzwiecki und bot mit seinem Orchesterverein eine musikalische Bandbreite von „Musik ist Trumpf“ über die Filmmelodie „Game of thrones“ bis zum portugiesischen Marsch. Mit „You raise me up“ und „I am what i am“ brillierte Birgit Maiworm als Sängerin. Für Gänsehautatmosphäre sorgte das zusammen mit den Pipes and Drums der Scottish Volunteers gespielte „Hihland Cathedral“.

Die Bigband JazzFazz übernahm mit Swing die abendliche Überleitung zum Feuerwerk und brachte manche Zuhörer mit Titeln wie „Volare“ oder „Fever“ sogar zum Tanzen. Neben Bandleader Andreas Ruhnke und Bettina Szelag als Sängern brachte die Sängerin Sydney Ellis internationales Flair in das Programm.