Fliegende Bretter sorgen für Ärger
01.04.2011 | 16:25 Uhr 2011-04-01T16:25:00+0200Hemer. „Fliegende Bretter“ sorgen auf dem Hademareplatz immer häufiger für Unmut. Skateboarder haben den Platz für ihr Hobby erobert. Die Folge: Beschwerden von Bürgern, ja sogar Thematisierung in der Haushaltsrede der FDP. „Die Geister, die ich rief, wie werd ich sie wieder los“, fragen Verwaltung und Politik.
Durch den Skatepark „Rollgarten“ ist Hemer zum Mekka der Skateboarder geworden. Mit dem Bau der Anlage auf der Landesgartenschau ist aber die bisherige Fläche an der Urbecker Straße verschwunden. Da der Sauerlandpark erst am 16. April öffnet, sind die Jugendlichen quasi ohne Trainingsfläche.
Als geeigneten Ersatz haben sie den Hademareplatz mit seinen neuen Stufen und Beeteinfassungen auserkoren, der in den Nachtstunden sogar eine perfekte Flutlichtbeleuchtung bietet - sehr zum Unmut der Anwohner. Von zahlreichen Anrufen und Bürgerbeschwerden berichtete Bürgermeister Esken im Rat. „Es kommt zu Beschädigungen, bisweilen werden Kanten gewachst, damit man besser gleiten kann. Hinzu kommt noch, dass einige Skater wenig Rücksicht nehmen und Gefährdungssituationen für sich und andere herbeiführen“, so die FDP. Grundsätzlich, so stellte die Verwaltung fest, sei das Skateboardfahren unzulässig, wenn es als Sportgerät also nicht nur in Schrittgeschwindigkeit genutzt werde. Untersagt seien das Springen und Bespringen der Kanten mit den Skateboards. Mehrfach wurden Skater durch das Ordnungsamt angesprochen. „Bei diesen Gesprächen zeigten die Jugendlichen teilweise Verständnis für die Regelung, beklagten jedoch fehlende Ausweichmöglichkeiten außerhalb der Öffnungszeiten des Sauerlandparks“, berichtet das Ordnungsamt. „Wir appellieren noch an die Einsichtigkeit der Jugendlichen“, so Bürgermeister Esken. So wird gehofft, dass sich das Problem nach Öffnung des „Rollgartens“ erledigt.
11:35
ach,da fällt mir noch ein...man sollte vielleicht auch mal was gegen diese kleinen Bobbycar-Rocker tun..die sich vermehrt an spielplätzen aufhalten und keine rücksicht auf passanten nehmen....und diese lautstärke ihrer fahrzeuge..:-))))))
11:17
@boesejulia..das mit den taxis hab ich auch schon ein paar mal gesehen...ich warte ja immer drauf,das sie mal voll gegen so`n betonklotz brettern:-)))
...so und jetzt mal zu den ach so lauten bösen jugendlichen;-)
.....gibt es eigentlich keine anderen probleme???
....in fukushima haben sie angst um ihr leben und in hemer wird sich darüber aufgeregt,das ein paar jugendliche in der stadt skateboard fahren....hey,leute,regt euch nicht so auf...sucht euch freunde dann habt ihr auch was anderes zu tun als zu verbittern.....
an alle skater....euch viel spaß,weiterhin:-)
10:36
Auf so einen Artikel hat man gewartet....
Kampfhund und Jugendliche in einen Topf....Steuern für Alle!!!
Hemer ist doch echt Krank im Moment...erst nehmen sie den Jugendlichen den Skatepark und dann meckern sie rum.
Hat auch schonmal jemand sich angeschaut das auch viele Leute sich auf die Steine setzen um den Jugendlichen zu zu schauen, weils wirklich toll ist!!!!! Ich finde es gut das Hemer so belebt ist, was ist denn sonst noch so los ausser Weltmeisterschaften von Rollatoren und so :-)
Ach und noch was- Verkehrsgefährdend sind wohl eher die Taxifahrer die sich immer wieder durch die Steine quetschen bei der Nachhilfeschule, was ja auch nicht so sein sollte- und dann mit voller Power in die Fusssgängerzone fahren....dafür ist der Weg mit den Betonklötzen nicht gedacht!!!!!!!!! Das ist wirklich gefährlich!!!!!
Es muss nicht sein das die Jugendlichen nach 22 Uhr noch dort fahren-klar, aber der Rest ist völlig unlogisch!!!!
Viel Spass den Skatern weiterhin, hoffentlich werden diese hierdurch nicht vertrieben!!!!
15:06
Es ist nur mal wieder ein Beispiel, wie planlos in Hemer gehandelt wird.
Ein weiteres Beispiel: Der ersatzlose Abbau des Wartehäuschens an der Bushaltestelle Auf dem Hammer (neben Poggel).
08:08
Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, dann werden die Jugendlichen ja gar nicht vertrieben. Die Verwaltung appeliert an die Jugendlichen. In einer Gesellschaft muss doch auch ein Miteinander mit gegenseitiger Rücksichtnahme möglich sein. Es draf nur keiner übertreiben, das gilt für Jugendliche wie für Erwachsene. Übrigens, wer sich die Eintrittspreise für den Sauerlandparkt mit Skaterpark für Jugendliche unter sauerlandpark.de genau ansiet, der merkt, dass die Stadt einen Platz fast für Null eingerichtet hat. Das der Platz im Sauerlandpark auch angenommen wird, davon konnte man sich ja auch wohl im letzten Jahr sehr gut bei hohen Eintrittspreisen überzeugen. Richtig ist es auch, den Skatepark im Winter zu schließen, denn wer Skateboard fährt, der weiß im Vergeich zu den Schreibern hier, dass das nur bei trockenen Steinen geht. Die gibt es im Winter aber recht selten. Das der März mal so gut war wie jetzt, ist eher eine Ausnahme.
00:08
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23:57
Es gibt bereits eine Gesetzesinitiative, die erreichen soll, dass Kinderlärm als ganz normale Lebens- und Daseinsäußerung behandelt wird, und nicht etwa nach den gleichen Immissionsschutzkriterien wie Industrie- oder Verkehrslärm.
Allerdings muss man den Jugendlichen auch ins Stammbuch schreiben, dass bestimmte Techniken mit den Skateboards wirklich ausgesprochen lärmintensiv sind.
Eine einfache Lösung wäre doch ein symbolischer Jahresbeitrag - meinetwegen 10 € - bei der LGS-Nachfolgerin, und dann freier Zugang zur Skateranlage. Vielleicht denkt ja auch mal jemand an den Schulen über die Gründung eines Vereins nach.
22:57
Und täglich grüsst das Murmeltier...
Seit nunmehr 25 Jahren wird der Hademareplatz immer dann von Rollbrettfahrern verstärkt frequentiert,wenn diesen öffentliche Möglichkeiten zur Ausübung ihres sinnvollen Hobbies genommen werden.Nicht nur,dass der Sauerlandpark erst Mitte April wieder die kostenpflichtige Nutzung anbietet,nein,es musste ja eine frei zugängliche,iimmer gern genutzte Fäche dichtgemacht werden-aber nicht ohne die gerade vorher für fast 40.000€ angeschafften Elemente zu entsorgen und dem Bürger vorzulügen diese wären weiterverkauft worden!Demnächst werden wohl auch Spielplätze mit Hinweis auf den Sauerlandpark abeschafft;mal sehen wie lange es dann dauert bis sich die Politik mit störendem Kinderlärm beschäftigt!Stellt sich mir wiedereinmal die Frage:In was für einer Welt leben wir eigentlich???Statt sich zu freuen,dass es auch heute noch Kinder,Jugentliche und junge Erwachsene gibt,die sich generationsübergreifend und allen Widrigkeiten zum Trotz zum Ausüben ihrer Leideschafft treffen,regt man sich lieber darüber auf.Bloss nicht über die Ursachen nachdenken...
20:09
anstatt lustige April scherze zu machen sollte eher die Stadt mal an die Jugend gedacht werden erst wird der Skaterpark weg gemacht und dann wird gemeckert wenn die Jugendlichen sich einen andern Platz zum Skaten suchen oder wo sollen sie fahren bis der Sauerland Park offen macht ach nee besser Zuhause sitzen und die Ego-Shooter spielen ist das im sinne einiger Bürger.
Warum ist der Neue Skaterpark nur zu erreichen wenn der Park offen hat?? Wie sinnig ist das denn! Also bei uns fahren auch Jugendliche hinterm und vorm Haus Skateboard ich weiß wie laut es ist.
08:03
Wohnen Sie mal neben einer Skateranlage (die bisweilen auch mitten in ein Wohngebiet gebaut wird), dann reden wir mal weiter.
Mit einem Spielplatz ist das nicht zu vergleichen.