Es grünt und blüht
08.04.2010 | 16:54 Uhr 2010-04-08T16:54:00+0200
Hemer. Der Blick der Bürger richtet sich gespannt gen Osten: Mit der fünften und höchsten Plattform ist der Jübergturm über die Baumwipfel hinaus gewachsen. Endspurt ist auf den Baustellen der Landesgartenschau angesagt.
Acht Tage vor dem großen Eröffnungsfest herrscht auf der Großbaustelle überall ein reges Treiben. Die großflächigen Tiefbauarbeiten und Erdhügel sind verschwunden, jetzt sorgen mehrere hundert Arbeiter für den Feinschliff.
Täglich werden rund 7000 Blumen in die Erde gebracht, es blüht bereits vielerorts prächtig. Auf der Sonnenterrasse des großen Restaurants am Himmelsspiegel stehen die ersten Tische und Stühle. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den Himmelsspiegel. Probelauf war gestern für die Wasserfläche angesagt.
Neben der Bühne des Grohe-Forums installieren Handwerker die große LED-Wand. Auf 24 Quadratmetern werden nicht nur die WM-Spiele, sondern auch die Stars auf der Bühne ganz groß zu erleben sein. Eingerahmt wird der Forumsplatz nicht nur durch die neue Allee, sondern auch durch den Gärtnermarkt. Die ersten Pagodenzelte sind bereits bestückt.
Die Stadtterrassen mit den Themengärten präsentieren sich bereits „wie aus dem Ei gepellt”. Am Café Flora sorgen Maler zurzeit noch für den letzten Farbton. Der benachbarte Wasserspielplatz wartet auf den Ansturm. Überall ist viel Liebe zum Detail zu erkennen, wenn farbige Holzstäbe Wände kaschieren oder den Parkplatz auflockern.
Die Hinweisschilder sind bereits installiert. Weiter geht der Aufstieg zum Jüberg. Auf der ersten Aussichtsplattform gestalten Gärtner verschiedene Mustergrabanlagen. Der Außenanstrich des „Hauses der Kirchen” ist auch fertiggestellt. Die farbigen Tafeln für das Torbild liegen parat.
An dem Kran hoch über der Landesgartenschau wächst der Jübergturm sichtbar. Fasziniert blicken Bürger von der B 7 aus auf das stählerne Innenleben des Holzturmes. Seine Fertigstellung ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Doch es geht auch um den Spannungsbogen; wie sagte Bürgermeister Esken bei Baustellenführungen gern: „Wenn die Besucher zur Eröffnung durch den Haupteingang kommen, werden die letzten Bauarbeiter die LGS durch das Hintertor verlassen.”
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