Erste Beschlüsse zur Zukunft des LGS-Parks
14.09.2010 | 19:25 Uhr 2010-09-14T19:25:00+0200
Hemer.Ein Anfang ist gemacht, aber viele weitere Entscheidungen werden notwendig werden, um den Gartenschaupark weiterzuentwickeln. Zaunführung, Pflanzplan, Eintrittsgelder, Namenswettbewerb und Wegebau hat der Rat am Abend beschlossen.
Vor dem Blick in die Zukunft zog LGS-Geschäftsführer Ralf Schweinsberg eine kleine Zwischenbilanz. Mit aktuell 816184 Besuchern liegt die Zahl deutlich über den Erwartungen, so dass auch die im Wirtschaftsplan vorgesehenen Einnahmen voraussichtlich erzielt würden. Die hohe Besucherzahl sei umso erstaunlicher, da durch den verregneten August die Besucher in anderen öffentlichen Parks um 25 Prozent zurückgegangen seien.
Bürgermeister Esken sprach hinsichtlich der ersten Beschlüsse von einem „ersten Aufschlag“, einem „dynamischen Prozess“. Den möchte die FDP gerne beschleunigen. Arne Hermann Stopsack forderte vom Rat Gestaltungswillen und -kraft, ein strategisches Leitbild, konkrete Vorgaben an die Verwaltung und regte Workshops an.
Dieses Tempo wollten die anderen Ratsfraktionen jedoch nur teilweise mitgehen. SPD und GAH kritisierten einen entsprechenden FDP-Antrag, der nur eine Zusammenfassung dessen gewesen sei, was alle Fraktionen zur Nachnutzung der LGS gesagt hätten. Dennoch wurde der FDP-Antrag, die Entscheidung über die Zukunft der LGS GmbH noch in diesem Jahr zu treffen, abgelehnt. Aber wie von der Verwaltung vorgeschlagen bis zum 31. Mai wollte der Rat auch nicht warten. Bis zum 28. Februar soll die Struktur klar sein.
Einstimmig waren die anderen Beschlüsse. Klar ist die Zaunführung, die größtenteils bleibt. Der Eingang Stadt wird jedoch an den Himmelsspiegel verschoben. Da der provisorische Fahrstuhl nach LGS-Ende verschwindet, wird ein behindertengerechter, wegen des Gefälles etwa 200 Meter langer Zick-Zack-Weg am Eingang Deilinghofen nachgerüstet (Kosten 100000 Euro). Für die Pflegekosten der Grünanlagen wurde eine Obergrenze von 340000 Euro festgelegt.
Automatische Drehkreuze und Kassenautomaten werden den Zugang zum Gelände ermöglichen. Die Dauerkarte für Familien wird 30 Euro kosten, für Einzelpersonen 25 Euro, die Tageskarte 3,50 Euro und die rabattierte Tageskarte 2 Euro. Die Eintrittspreise werden nochmals Thema, denn weitere Rabatte wie eine Jugendkarte sollen noch diskutiert werden. Alle vorhandenen Dauerkarten lassen sich umprogrammieren und sollten nicht weggeworfen werden. Auch ein Geschenkgutschein noch vor Weihnachten wurde angeregt.
Wie der 15. NRW-Garten ab 2011 heißen wird, soll ein Namenswettbewerb zeigen, den der Förderverein ausrichten wird.
Inhaltlich wurde im Rat gar nicht diskutiert. Das soll zuvor nichtöffentlich im interfraktionellen Arbeitskreis erfolgt sein.
21:31
Das Nachnutzungskonzept bezieht sich nicht auf Pflanzen und Formalitäten, sondern in erster Linie auf die Nutzung der Gebäude. Dazu gibt es bisher keine konkreten Beschlüsse.
22:22
@9 hat ihre großmutter sie schon so früh angesteckt
@12 keine eigene meinung nur nachplappern
18:18
Den Bedenken von #2 ist darin zuzustimmen, dass ein finanzierbares Nachnutzungskonzept schon bei Vergabe der LGS vorliegen musste. Das ist offenbar nicht der Fall. Die Folgen lassen sich schlecht abschätzen. Hoffen wir das Beste.
19:05
Alleine die Familien mit Kindern und die Skater werden für einige Kartenverkäufe sorgen. Ich sehe es sehr optimistisch. Ich werde mir auch wieder eine Dauerkarte zulegen, damit ich mit meinen Enkeln auf die Spielplätze in der LGS gehen kann. Zudem kann man dort sehr schön spazieren gehen.
15:41
das Freibad hatte nicht mal 50.000 Besucher - da sind 300.000 (und die dann Jahr für Jahr) schon mutig.
12:32
Die Tatsache, dass Sie seit Monaten Ihre schlichten Anti-Menden-Aussagen hier ständig wiederholen, erinnert mich doch stark an meine demente Großmutter.
12:31
Ich hab das doch gar nicht kritisiert. Nur mal ins Gedächtnis gerufen, dass es wirklich 300 Besucher sein müssen. Mit einer Dauerkarte womöglich noch mehr...
Das ist durchaus machbar, aber finanziell besteht ja auch keine Alternative.
Wichtig ist jetzt, dass die guten Besucherzahlen kein Strohfeuer bleiben. Und das wird für das nächste Jahrezehnt die zentrale Aufgabe, da der städtische Haushalt in Hemer finanziell auch vor großen Problemen steht.
Man sollte immer das Gesamtbild sehen und daran denken, dass hier Steuergelder genutzt werden!
10:31
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09:23
Wenn das Geld nicht reicht, schießt die SPD halt was über Kredit nach. Die nehmen in Düsseldorf gerade Fahrt auf.
23:45
#11 Taffy hat sich mal wieder disqualifiziert. In der LGS steckt nicht ein Euro EU-Geld. Erst Denken und dann schreiben hat noch niemanden geschadet. Liebes IKZ-Forum verschone uns von den eindeutig falschen und primitiven Aussagen von Taffy.