„Durchweg positive Signale“ für Straßensanierung in Ihmert

Eine Schlaglochstrecke ist die Landesstraße in Ihmert
Eine Schlaglochstrecke ist die Landesstraße in Ihmert
Foto: IKZ

Ihmert..  Während die Schlaglöcher auf den Landesstraßen im Süden der Felsenmeerstadt immer zahlreicher und tiefer werden, ist jetzt Abhilfe zumindest in Sichtweite. Die Landesstraße 888 von Iserlohn (Grüner Talstraße und im späteren Verlauf Westendorfstraße) erhält bereits in diesem Jahr eine neue Deckschicht (wir berichteten bereits exklusiv), 2016 folgt die Landesstraße 683 aus Altena kommend. „Das sind gute Nachrichten für Ihmert!“, freut sich Bürgermeister Michael Esken, „die Planungen für die maroden Straßen in Hemers Süden werden endlich konkreter.“

In dieser Woche hatte der Bürgermeister zum Städtebaugespräch mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW geladen. Zur zweiten Runde begrüßte er Ludger Siebert, Leiter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen aus Siegen, mit mehreren Abteilungsleitern im Rathaus. „Ganz oben auf der Agenda stand natürlich der Zustand der Landesstraßen im Bereich Ihmert“, bilanziert Esken, „aus Siegen kamen durchweg positive Signale.“

Nach dem ersten Bauabschnitt von Altena in Richtung Ihmert, soll die Teilstrecke von Ihmert bis nach Hemer in den Folgejahren in Angriff genommen werden. Dabei wird dann auch die Ampelanlage in Ihmerts Mitte durch einen Mini-Kreisverkehr ersetzt, allerdings bevorzugt als Minikreisel mit einer überfahrbaren Mittelinsel.

Überfahrbarer Mini-Kreisel wie an der Ostenschlahstraße

Ein solcher Kreisel befindet sich bereits an der Ostenschlahstraße vor dem Sauerlandpark. Auch Zebrastreifen sollen zur Schulwegsicherung auf allen vier Zufahrten aufgebracht werden. Der Kreuzungsumbau wäre dann der Startschuss für die ersehnte und mit Abstand wichtigste Straßenbaumaßnahme in Hemer. „Wenn alles glatt geht, könnte die Umsetzung bereits im kommenden Jahr erfolgen“, erklärt Albrecht Buscher, Leiter der Abteilung Straßenbau bei der Stadt Hemer.

Auf dem weiteren Streckenabschnitt zwischen Ihmert und Westig (ebenfalls L683) ist die Stadt Hemer aufgrund der zahlreichen Ortsdurchfahrten mit der Erneuerung der Gehwege im Boot. Die Planungen dafür sind angelaufen, wobei Straßen.NRW daran festhält, diese Straße voraussichtlich 2016/2017 in Angriff zu nehmen.

Ob die Fahrbahndecke vor allem am Ortseingang Ihmert in Höhe der Tütebelle noch ein Jahr übersteht, bezweifeln allerdings Bürger. Seit der Kritik am Straßenzustand nach dem Winter 2013 habe der Landesbetrieb nur immer Minilöcher geflickt. Entstanden ist dort mittlerweile eine Kraterlandschaft mit bis zu fünf Zentimeter tiefen Löchern, die kaum mehr befahrbar sei. Autofahrer würden auf den Gehweg oder die Straßenmitte ausweichen, was entsprechend gefährlich sei. Lastwagen der ansässigen Speditionen sorgten zudem für einen enormen Straßenlärm.