Duftkugeln und Hängematten im Megaformat
24.09.2009 | 15:28 Uhr 2009-09-24T15:28:00+0200
Hemer. Ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Gelände der Landesgartenschau ist der „Park der Sinne” verbunden mit den „Gärten der Sinne”.
Ein neues Highlight in einem in sich abgeschlossenen Bereich”, so Bürgermeister Michael Esken über die „Gärten der Sinne”. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, aber viele Details können erst 2010 erledigt werden. Bei den Baustellenführungen regt der BM stets an, in diesem Bereich die Phantasie spielen zu lassen.
Kein Krach und kein riesiges Unterhaltungsprogramm: In den „Gärten der Sinne” sollen die Besucher zur Ruhe kommen und mit den Sinnen die Heckenkabinette erleben. Erlebnisse der besonderen Art werden es sein, die die Besucher am und im Park der Sinne erfahren. „Es ist ein Raum mit ganz besonderer Qualität”, so Architektin Kristia Hack.
Der „Garten der Lüfte” entsteht in Zusammenarbeit mit dem Sundwiger Messingwerk, und dort werden Rohlinge von Schlagzeugbecken in verschiedenen Höhen befestigt. „Hier kann durch die Menschen ein wunderschönes Konzert entstehen”, ist Kristina Hack begeistert. Im „Garten des Geschmacks” können Besucher an einer Kaffeezeremonie teilnehmen und ein intensives Dufterlebnis bekommen. Spannend ist auch der „Garten der inneren Balance”, in dem drei große „Hängematten” mit einem Durchmesser von vier Metern im Mittelpunkt stehen. Im „Klanggarten” gibt es verschiedenste Klangerlebnisse. „Dort haben wir zum Beispiel ein überdimesionales Hörrohr aus Holz”, erläuert Kristina Hack.
Im „Garten des Gleichgewichtssinns” gibt es Überraschungsmomente in Form von riesigen Zahn- und Wurzelbürsten. Im „kulinarischen Garten” stehen verschiedene Kräuterregale, für die noch Patenschaften übernommen werden können. Riesige begehbare Duftkugeln laden im „Duftgarten” zum Entdecken ein und im „Garten des Lichts” entsteht ein spannender Lichtparcours. Zudem garf ein „Tastgarten” nicht fehlen.
LGS-Geschäftsführer Peter Friedrich weist darauf hin, dass die Gärten der Sinne auch von Menschen mit speziellen Behinderungen entdeckt werden können. Ein Blinder zum Beispiel könne zwar nicht sehen, aber seine anderen Sinne in den Gärten einsetzen.
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