DSL blockiert: Kunde klagt auf Entschädigung
05.06.2009 | 11:35 Uhr 2009-06-05T11:35:00+0200Hemer. Keine Reaktion auf die Kündigung stattdessen Mahnungen, Inkassoandrohungen, dann schließlich die Blockade des DSL-Anschlusses: Peter Hoffmann ist sauer, mächtig sauer auf seinen DSL-Anbieter. Jetzt klagt er vor Gericht auf Nutzungsausfallentschädigung.
Das Urteil wird mit Spannung erwartet, denn es könnte zum Präzedenzfall werden.
Wer die unterschiedlichsten DSL-Foren durchstöbert, der stellt schnell fest, dass der Hemeraner Peter Hoffmann mit seinem DSL-Frust kein Einzefall ist. Vor allem Vertragskündigungen scheinen häufig ignoriert und die Anschlüsse (Ports) blockiert zu werden.
Für den Hemeraner begann der Ärger vor gut einem Jahr mit der fristgerechten Kündigung seines DSL-Vertrages bei 1und1. Eigentlich hatte er nur auf bessere Konditionen umsteigen wollen, doch dafür sei zunächst die Kündigung erforderlich, riet ihm der Internetanbieter. Die Vertragsauflösung erfolgte wie gefordert Online und per Fax. Doch das Unternehmen ignorierte einfach die Kündigung, schickte stattdessen Mahnungen für die ausstehenden DSL-Gebühren und drohte mit einem Inkassobüro. Peter Hoffmann schaltete einen Anwalt an, dem es schließlich nach einigen Mühen gelang, die Kündigung durchzusetzen.
Statt einer Entschuldigung kam aber eine ganz andere Reaktion von 1und1: Der Port wurde nicht freigegeben. So war Familie Hoffmann plötzlich ohne DSL. Beruflich und privat für das Studium sind jedoch alle darauf angewiesen. Per Modem lassen sich aktuelle Datenmengen nicht mehr bewältigen. Alles Bitten und Flehen half nicht. Über zwei Monate lang blockierte 1und1 den Anschluss. So konnte kein anderer Anbieter DSL einrichten. Auch dies ist kein Einzelfall, wie viele Kunden in Foren berichten. „So ignorant darf keiner sein, da muss man sich gegen wehren”, sagt Peter Hoffmann.
Sein Anwalt Alexander Grüßenbeck verklagte den Internetanbieter auf Nutzungsausfallentschädigung: „Port-Blockaden sind fast alltäglich. Das Verfahren würde in seiner Bedeutung jeden Internetanbieter in Deutschland betreffen.” Den Fall verhandelt nun das Amtsgericht Montabaur am 15. Juni. Durch 1und1 hat das dortige Amtsgericht gut zu tun. Es wird vor allem zu klären haben, wie lebenswichtig ein DSL-Anschluss ist. „Es ist ein Wirtschaftsgut von allgemeiner, zentraler Bedeutung für die Lebenshaltung”, argumentiert Anwalt Grüßenbeck. Dementsprechend müsse auch für die verschuldete Nichtnutzbarkeit aufgekommen werden.
12:21
Mit Alice habe ich auch regelmäßig Ärger ,mal habe ich keine Internetverbindung ,mal klappt das Telefon nicht .Die Hotlines sind kostenpfichtig und haben generell erstmal 5 Minuten Wartezeit ,was natürlich besonders klasse ist ,wenn man übers Handy anrufen müß da ja das Telefon nicht funktioniert.Bei der Hotline wird man dann meist weiter verbunden weil die mesiten keine Ahnung haben ,sodas man zur Technikhotline weiter verbunden wird .So sind bei mir schon mal so 12 -15 Euro im Monat zusammen gekommen nur um mit diesen Pfosten zu sprechen.
22:05
ach wie schön ist das mit Cable, kein Reseller kein Teledoof.................
20:06
1und1 nein Danke !Letzter mist !Bin froh wenn ich da raus bin!
15:13
Ein großer Emailprovider hat mal monatelang jemanden aus meinem Bekanntenkreis blockiert. Bis es vor Gericht ging...
11:48
Haben auch nur negative Erfahrungen mit 1&1 gemacht. Falsche Auskünfte von den Callcentern,
nicht eingehaltene mündlich getätigte Vereinbarungen. Im Gegenteil es wurde von Seiten 1&1 sofort der Rechtsanwalt eingeschaltet und die
Verbindung gekappt. Kann nur allen raten, geht keinen Vertrag mit 1&1 ein.
11:05
Ich hatte das gleiche Problem mit 1&1
Das ist der letzte Verein !!
Erst haben die meine Kündigung nicht akzeptiert, ja sogar ignoriert.
Die haben Ihre versprochenen Leistungen gar nicht erfüllt.
Das Amtsgericht in Rheinberg hat aber per einstweiliger Verfügung den Port sofort freischaltern lassen .-)
Einen Tag vor dem angekündigten Gerichtstermin in Rheinberg (einer Verlegung nach Montabaur wurde nicht zugestimmt) habe 1&1 den Schw.... eingezogen und allen forderungen zugestimmt :-)
Also, FINGER WEG VON 1&1, wenn da mal wieder welche von den Werbern vor Geschäften stehen, schnell rennen :-))
10:51
Ist kein Einzelfall bei und1. Wenn man sich in DSL-Foren umsieht, hat 1und1 keine gute Presse.
10:39
Für fast alle Anbieter gilt Geiz ist Geil zumindest was die personelle Ausstattung der Unternehmen anbelangt. Die „niedrigen“ und „niedrigst“ Preise für DSL Anschlüsse müssen ja irgendwo herkommen. Da passiert es eben mal, dass die Linke nicht weiß was die Rechte tut und anderes mehr. Sprich, viele Anbieter sind personell häufig völlig überfordert auch wenn es nur mal um so einfache Dinge wie eine Kündigung geht. Ein Tip von mir: Kündigungen grundsätzlich als Einschreiben mit Rückschein versenden, damit man später auch einen Nachweis darüber hat , wer das Kündigungsschreiben bekommen hat. Auch ansonsten, jegliche Korrespondenz mit dem Anbieter in schriftlicher Form.
10:29
Und ich war vorher bei freenet, trotz Kündigungsbestätigung und ich schon nicht mehr die Leistung von freenet in Anspruch genommen habe, wurden noch 8, in Worten ACHT, monatliche Rechnungen Rechnungen verschickt. Ich habe die Dinger ignoriert. Warum da allerdings keine reaktion kam von freenet, keine Ahnung.
10:21
Ich bin leider noch Kunde von 1&1.Ich habe bereits gekündigt und die Betähtigung erhalten, seit einiger Zeit nerven die Mitarbeiter mit anrufen . Sie wollen mich zurückgewinnen und bietenn mir Gutschriften an .Sie schimpfen auf die Telekom das die an allem Schuld sei ,ich sollte doch komplett nach ihnen kommen(Telefonanschluß und DSL) Nein Danke ich habe nach dem stress mit dem sch....Laden die Nase voll.