Drei Weichen sind reif für das Bahnmuseum
05.02.2012 | 13:28 Uhr 2012-02-05T13:28:00+0100
Hemer. Mit Bagger und Riesenkneifzange hatten Spezialisten die Gleise im Bereich des Schotterparkplatzes schnell demontiert. Mehr Feinarbeit war am Samstag in der Einfahrt zum ehemaligen Bahnhof erforderlich. Dort konnte kein schweres Gerät eingesetzt werden, denn drei Weichen sollen unverbogen im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen eine Zukunft haben. Bei Minus elf Grad durchtrennten vier Mitarbeiter die Schienen an den Schweißstellen, damit sie wieder verwendet werden können. Pro Weiche waren 14 Schnitte notwendig. In dieser Woche sollen die Weichen zerlegt nach Bochum transportiert werden.
Ziel des Eisenbahnmuseums ist nicht nur der Erhalt und die Restaurierung von historischen Fahrzeugen, sondern auch der Aufbau eines eisenbahntypischen Umfeldes mit entsprechenden Gebäuden und den technischen Anlagen.
Dafür sind die Weichen aus Hemer willkommen, denn vor einer Fahrzeughalle liegen noch keine Gleise.
20:21
Angesichts der Tatsache, dass Hemer in den Nothaushalt schlittert und sich das Haushaltssicherungskonzept als zu tönernd herausgestellt hat (wie zumindest von SPD vorhergesagt, wenn ich mich recht erinnere), sollte man die Weichen doch lieber verkaufen. Immerhin brächte das Geld und für einen funktionierenden Bahnanschluss werden sie eh nicht mehr benötigt.
19:58
Ich habe hier immer wieder geschrieben, dass die Bahn von Menden nach Hemer museumsreif ist. Jetzt bekomme ich sogar recht, wie ich dem Artikel entnehme. Die Grünen in Menden empfehle ich jetzt, ihren Nostalgiegedanken in Bochum zu verwirklichen. Jetzt hat Hemer bald den Elektromarkt und den Rsdweg, alles wird gut.