Drei Weichen für den Bahnhof Hemer und die "Oesetalbahn Hemer-Menden"
09.04.2009 | 13:06 Uhr 2009-04-09T13:06:00+0200
Hemer. Spektakuläre Fracht wurde jetzt auf dem ehemaligen Bahnübergang Ostenschlahstraße gesichtet: Bergung von drei Weichen, jede 30 Meter lang und 20 Tonnen schwer!
Wer in den letzten Tagen den alten Bahnübergang an der Ostenschlahstraße befuhr, dem konnte es passieren, dass er einem Tieflader-Ungetüm mit einer ungewöhnlichen und recht sperrigen Ladung begegnete, die den Verkehr ins Stocken bringen musste. Die Erklärung für die spektakuläre Fracht: Bergung von Weichen.
Für den neuen, kleineren Bahnhof Hemer sind beim Abbau der alten Gleisstrecke in Höhe der Firma Seuthe aus dem vorhandenen Bestand drei Weichen geborgen worden. Ein Tieflader hat sie zum Wiedereinbau auf das verbleibende hintere Bahnhofsgelände an der früheren Panzerverladerampe geschafft. Das war kein leichtes Unterfangen, auch wenn jede Weiche zuvor in zwei Teile getrennt worden war.
Diese Trennung war notwendig, denn der ursprünglich vorgesehene Transport an einem Stück erwies sich als undurchführbar. Immerhin ist eine komplette Weiche fast 30 Meter lang bei einem Gewicht von etwa 20 Tonnen.
Für diese Vorarbeiten sorgten die Firmen Krutmann und Lukassen in Verbindung mit Eisenbahnfreunden, die sich in dem kürzlich neu gegründeten „Förderverein Oesetalbahn Hemer-Menden” zusammengeschlossen haben. Die Hobbybahner hoffen im Sommer auf das Startsignal durch die Rhein-Sieg-Eisenbahn, die die stillgelegte heimische Gleistrasse bekanntlich wieder aktivieren möchte!
Die drei Weichen werden auf dem neuen Bahnhof Hemer benötigt, damit lokbespannte Züge demnächst eine Umfahrmöglichkeit erhalten, das heißt in diesem Hemeraner Falle, dass die aus Menden eingetroffene Lok um die abgestellten Wagen herumfahren kann, um vorne wieder ankuppeln zu können für die Rückfahrt nach Menden.
22:47
Kann nicht jeder von sich behaupten.
13:05
Naja,aber wenigstens kennt er Gross-und Kleinschreibung und weiss wo man Punkt und Komma setzt......
10:56
brasseur merkt schon garnicht was er für einen unsinn schreibt ein armer wichtigtuer hat halt nicht s anders vom leben als nachts müll zu verbreiten
06:25
ober utan brasseur wenn argumente fehlen wird man ausfallend der größte schmierfink im forum
14:58
Es gibt kaum noch Strecken die unrentabel sind,weil durch eure Schlauheit ja alles nur noch abgerissen wird für nichts und wieder nichts.
Ihr sucht euch doch auch nur die Rosinen raus mit denen ihr versucht zu argumentieren,aber was dabei rumkommt hat man ja wieder gesehen.....
06:40
ja,ja, brasseur der schlaumeier da werden rosinen rausgesucht aber wieviele strecken unrentabel und vor dem aus sind wird lieber nicht erwähnt aber träumt weiter es ist ja das geld anderer welches verbrannt wird alter kleingeist
21:02
die vernunft wird nach lgs siegen dann können die gleise verschrottet werden weil kein mensch den aufwand für eine handvoll bahnfahrer machen wird
19:42
Wenn mann br5040 richtig liest, dann hat man genau das Szenario, in das Hemer hineingestürzt wäre, wenn nicht rechtzeitig die Vernunft gesiegt und die Bahnlinie gerettet hätte.
08:35
Das Rietberg bis in die 80er Jahre selber an eine Bahnstrecke angeschlossen war,das ist bei den Recherchen natürlich nicht rausgekommen.Oder das die Stadt Rietberg sich schon in der selben Zeit gegen einen Streckenabbau ausgesprochen hat wohl auch nicht.Das aus der Strecke ein Radweg wurde der natürlich nicht wieder zur Bahnstrecke wurde wohl auch nicht.Das Oelde viel zu weit weg von Rietberg ist und auch gar nicht bei der Anfahrskizze der Laga Rietberg als Umsteigenbahnhof eingetragen ist sondern nur als Punkt in der Landschaft wohl auch nicht.
Ihr habt Argumente.....
23:40
Die Bahnstrecke hat Hemer schon weit über 100 Jahre lang genützt, zuletzt für Panzer-, dann für Holztransporte, zwischendurch immer wieder für Sonderzüge. Sie wird auch für die LGS Vorteile bringen. Und sie kann und wird Hemer auch in der Zeit nach den paar Monaten Gartenschau in anderer Weise nützlich sein, aber nur wenn man sie (liegen) lässt. Diese Bahnstrecke ist sozusagen eine treue Seele und Dienerin der Stadt Hemer. Wir sollten sie also auch gut behandeln, d.h. erhalten, wiederbeleben und weiter nutzen - und zwar für Bahnzwecke!