Buslinie zum Park kaum bekannt

Die Buslinie 2 der MVG fährt zum Sauerlandpark
Die Buslinie 2 der MVG fährt zum Sauerlandpark
Foto: Ralf Engel

Hemer..  Über viele Jahre war es nur ein Wunsch, jetzt gibt es seit einigen Monaten die Busverbindung zum Sauerlandpark, doch sie ist offenbar nur wenigen Bürgern bekannt. Die Linie 2, die zwischen Landhausen, ZOB und Brockhausen verkehrt, macht stündlich einen Abstecher zu den Stadtterrassen und zum Sauerlandpark. Dadurch sind auch die Musikschule und die Volkshochschule an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Wichtige Verbindung für Sauerlandpark und Schulen

Ein Publikumsmagnet mit über 200 000 Gästen pro Jahr, aber keine vernünftige Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr – dieser Missstand war Politikern seit der Landesgartenschau ein Dorn im Auge. Auch das neue Gewerbegebiet und das jetzt im dritten Bauabschnitt entstehende Wohngebiet Stadtterrassen sollten an den ÖPNV angeschlossen werden. Mit dem Umzug von Musikschule und Volkshochschule zum Nelkenweg wurde die Busverbindung dann noch wichtiger.

Für die Probelauf gibt es aktuell keine neue Linie, sondern einen Ringverkehr. Die Buslinie 2 verkehrt montags bis freitags ganztägig, sowie samstags vormittags stündlich über die neue Haltestelle „Ostenschlahstraße“, die Haltestelle „Regenbogenschule“ bis zum Halt „Sauerlandpark“ direkt an der Kasse des Parks und zurück. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Stichfahrt der Linie 2 von Brockhausen zum ZOB und weiter nach Landhausen sowie in der Gegenrichtung.

Haltestellen zunächst provisorisch eingerichtet

Für eine zweijährige Probephase ist die Verbindung zunächst genehmigt worden. In dieser Zeit soll auch ermittelt werden, wie viele Fahrgäste die neuen Haltestellen tatsächlich nutzen. Eine erste Fahrgastzählung fand im August – zur Ferienzeit – statt. Die nächste soll im November erfolgen. Zahlen will die MVG jedoch nicht vor dem Ende des Probebetriebes veröffentlichen. Somit haben die Bürger noch Zeit, mit einem Busticket abzustimmen.

Sollte es anschließend zu einer Dauerlösung kommen, würden die Verbindungen auf samstags vormittags und sonntags ausgeweitet. Die zunächst nur provisorisch angelegten Haltestellen würden dann für jeweils rund 4000 Euro barrierefrei hergerichtet.