Beliebtestes Wohnbaugebiet nimmt Formen an

Schnipp – und durch. Eigentümerin Christina Prentzig mit Sohn Adam, Andrea Wolf, Leiterin des Zentralen Immobilienmanagements, Dr. Christian Wingendorf und Bürgermeister Michael Esken durchtrennten das Absperrband an den „Stadtterrassen“.
Schnipp – und durch. Eigentümerin Christina Prentzig mit Sohn Adam, Andrea Wolf, Leiterin des Zentralen Immobilienmanagements, Dr. Christian Wingendorf und Bürgermeister Michael Esken durchtrennten das Absperrband an den „Stadtterrassen“.
Foto: IKZ

Hemer..  Es ist angerichtet. Angerichtet für die ersten Spatenstiche der zukünftigen Bewohner des Neubaugebietes „Stadtterrassen“ an der Platanenallee. Die Stadt hat nämlich ihren Teil erledigt. Die Erschließungsarbeiten für die Bauabschnitte I und II, die Boden und Straßenarbeiten sowie das Verlegen von Versorgungsleitungen für insgesamt 21 Einfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus umfassten, sind abgeschlossen. Nun liegt es an den Eigentümern, wann das ehemalige Parkplatzgelände der Landesgartenschau zu einem idyllischen Wohngebiet wird.

Wenn es nach Christina Prentzig geht, so schnell wie möglich. „Wir werden schon morgen mit den Bauarbeiten beginnen“, sagt sie. Zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn Adam will sie nämlich nach Möglichkeit noch in diesem Jahr ihr Einfamilienhaus mit Anliegerwohnung im wohl beliebtesten Wohngebiet Hemers beziehen. Wie beliebt die „Stadtterrassen“ direkt neben dem Sauerlandpark und in unmittelbarer Stadtnähe wirklich sind, verdeutlichen die Verkaufszahlen. Von den 21 Grundstücken aus den Bauabschnitten I und II sind bereits 14 verkauft und sieben reserviert. Das Mehrfamilienhaus ist ebenfalls nicht mehr zu haben.

Häuser aus Bauabschnitt III fast schon alle verkauft

Diese enorme Nachfrage spiegelt sich auch schon im dritten Bauabschnitt wider, der eigentlich erst mit etwas Verzögerung folgen sollte. „Da die Einfamilienhäuser bis auf zwei ebenfalls bereits komplett verkauft sind, werden wir den dritten Bauabschnitt allerdings sofort anschließen“, sagte Bürgermeister Michael Esken. Dieser beginnt nun mit der Planung seitens der Stadt, die eigentlichen Bauarbeiten sind für Oktober geplant, so dass die Eigentümer in exakt einem Jahr ihrem Traum vom Haus ein wenig näherkommen.

Aus diesem Grund werden auch die Parkplätze an der unteren Platanenallee in der aktuellen Saison des Sauerlandparks nun definitiv nicht mehr genutzt. Um Ersatz wurde sich allerdings schon gekümmert: Die Panzerplatte wurde zu einem Parkplatz für insgesamt 435 Fahrzeuge umfunktioniert.

Damit die zukünftigen Anwohner des Wohnbaugebietes in der kommenden Zeit nicht von dem Fahrzeuglärm auf dem Parkplatz gestört werden, errichtete die Stadt zusätzlich einen Lärmwall, der unter anderem mit abgetragenem Material der Baustelle errichtet wurde. Das momentan noch eher unschöne Objekt wird in den kommenden Wochen noch eingegrünt und soll den ansehnlichen Anblick des gefragtesten Wohnbaugebietes der Stadt abrunden.