Ballonfahrt für die Namensgeber von Raudi Raupe
04.08.2009 | 13:17 Uhr 2009-08-04T13:17:00+0200
Hemer. Mit einer Ballonfahrt bedankte sich die Landesgartenschau GmbH bei den Namensgeberinnen für das Maskottchen Raudi Raupe. Es wurde ein wunderschönes Erlebnis.
Bis Raudi Raupe sein Reich selbst aus der Luft betrachten kann, wird es noch eine Weile dauern. Erst am Ende der Landesgartenschau wird sich das freche LGS-Maskottchen in einen prächtigen Schmetterling verwandeln. Aber seine Namensgeberinnen Uschi Rahmer und Helga Gonsior durften das Gelände jetzt schon mal aus der Vogelperspektive erleben.
Mit einer Ballonfahrt bedankte sich die Landesgartenschau GmbH bei den beiden Hemeranerinnen für ihre Vorschläge.
Erste Sonnenstrahlen tauchen den ehemaligen Truppenübungsplatz über dem LGS-Geländes in Pastelltöne. Es ist fünf Uhr morgens, in einer Stunde will man starten. Uschi Rahmer ist etwas aufgeregt, es ist ihre erste Ballonfahrt. Helga Gonsior, schickt gleich ihren Nachbarn Dieter Ritter auf die Luftreise: „Ich bin nicht ganz schwindelfrei“, gesteht sie.
Ein einzigartiger Blick auf das Sauerland und ein Vorgeschmack aufs Ballonfestival zur Landesgartenschau: „Wir wollten den beiden Namensgeberinnen etwas ganz Besonderes bieten“, sagt LGS-Geschäftsführer Peter Friedrich, während er gemeinsam mit dem Ballonfahrer Uwe Felten die riesige Ballonhülle über die feuchte Wiese zieht. Alle packen mit an.
Während der Ventilator unablässig warme Luft hineinbläst, nimmt die Hülle langsam Form an: „Gleich wird alles ganz schnell gehen“, sagt Uwe Felten. „Wenn der Ballon sich aufrichtet, müssen Sie
schnell einsteigen“, instruiert er seine Passagiere.
Stichflammen erwärmen die Luft im Ballon, der Korb richtet sich auf. Die Fahrt über das Sauerland beginnt. Die Himmelsleiter und der Skate-Park werden immer kleiner. Eine Stunde lang geht es in nördliche Richtung über die Becke, entlang der B7 über Menden und Halingen, bis der Korb auf einer Wiese bei Langschede sanft landet.
Feuer und Sekt – mit diesen Zutaten werden die Passagiere in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben: Eine Haarsträhne zündet Felten bei der Taufe jedem Erstfahrer an und löscht schnell mit Sekt.
Bis Raudi mit Rosenwasser getauft werden konnte, war es ein langer Weg. Stundenlang brütete die Jury über fast 1100 Vorschlägen. Die kleine Raupe ist frech, fröhlich und voller Tatendrang – ein echter „Raudi“ eben, so wie es die beiden Frauen unabhängig voneinander vorgeschlagen hatten.
Raudis Reich nun aus der Luft zu betrachten, ist für Uschi Rahmer eine „tolle Erfahrung“: „Diese besondere Stimmung, wenn der Tag hereinbricht, alles sieht so unberührt und klar aus“, schwärmt sie: „Unsere Heimat ist einfach wunderschön.“
19:11
Meine Tochter hatte auch einen anderen Namen vorgeschlagen. Raudi hat den Geschmack von Radaumacher. Aber was solls. Soll jeder sein Kind nennen wie er es will.
15:36
der Name Raudi ist trotzdem blöd ;-)
13:42
Aha, da gab es was umsonst. Daher kann man sich die Frage Wo ist Friedrich ersparen.