Autobahnbrücke über dem Seilersee ist nicht vergessen und nicht verziehen
24.02.2009 | 19:30 Uhr 2009-02-24T19:30:00+0100
Hemer. Haus- und Grundbesitzer fürchten den Hemeraner Tunnelbau für den Lückenschluss der A 46. Jetzt legt sich die Stübecken-Interessengemeinschaft auch mit der Stadt Hemer an.
Großes Misstrauen bekundet die Interessengemeinschaft Stübecken gegen den Landesbetrieb Straßenbau NRW, der in Hemer bekanntlich Probebohrungen für den A-46-Tunnel in Auftrag gegeben hat. Jetzt beanstanden Fritz W. Bald, Günter Schulte und Rudolf Amtmann als IG-Sprecher, dass der Landesbetrieb Bedenken der Bürger über den Tunnelaustritt schon im Jahre 2002 völlig ignoriert habe: „Sie haben die Zeitspanne als ,Einschlafphase' genutzt und die damals beantandete Trassenführung und den Tunnelausgang nach Ihrem Vorhaben konsequent weiterbetrieben.”
Die aktuelle Stellungnahme des Landesbetriebs in unserer Zeitung klinge „für uns wie blanker Hohn”, so die IG in einem Schreiben an diese Behörde: „Wenn Sie im Moment über einen anderweitigen Trassenverlauf reden, ist das für uns unglaubwürdig. Der Bevölkerung Hemers und Iserlohns liegt die Zerstörung des Naherholungsgebietes Seilersee durch die Autobahnbrücke noch immer im Magen. Die Baumaßnahme wurde von Ihrer Behörde gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt. Wir werden alles daransetzen, dass so eine Bausünde auf dem Stübecken sich nicht wiederholt.”
Eingesehen habe man bei dem Landesbetrieb eine Ingenieursarbeit, die den Tunnelaustritt in der Mitte der Wiese vorsehe: „Aufgrund unserer Kenntnisse über die Struktur der bisher betriebenen Steinbrücke können wir die geologische Untersuchung für die Tunneltiefe für den Stübecken einschätzen. Danach lässt sich die Tunneltiefe so weit abschätzen, dass die starke Belastung für den Stübecken offensichtlich wird.”
Die IG-Sprecher legen sich jetzt auch mit der Stadt Hemer an: „Trotz der Pressemeldungen ist die Stadt Hemer aus unserer Sicht untätig, den Schutz der Bürger des Stübeckens gegen diese Trassenplanung und deren Tunnelportale aufzunehmen”, so heißt es in einem Schreiben an Bürgermeister Michael Esken. Aufgrund fehlender Reaktionen der Stadt sei die Interessengemeinschaft gezwungen gewesen, ihre Bedenken den zuständigen Behörden mitzuteilen: „Es ist schon sehr bedauerlich, dass die Bevölkerung sich selbst wehren muss, was nach unserem Verständnis die Aufgabe der Verwaltung ist. Wir beantragen hiermit, dass die Stadt Hemer schnellsten bei Straßen NRW den Schutz der Bevölkerung Stübeckens vor einer unsinnigen Planung durchsetzt.”
18:26
Ja zum Weiterbau der A46 ein Anwohner der B7
es reichte auch nur bis Grohe aber leider ist das eh nur ein Traum der Weiterbau.
22:07
@#8
Andersrum wird ein Schuh daraus: Hemer und Menden haben es im wesentlichen mit Zielverkehr zu tun, und die Kommentatoren im Forum beschweren sich allesamt über die Immissionslast.
Man stelle sich vor, dass bei Staulage hunderte und tausende von polnischen Lkw über die A46 durch Besiedlung (Hemer/Lendringsen) und Naherholungsbereiche (Oese/Lüerwald) brettern. Wie dann Lärm, Abgase und Feinstaub über diese Gebiete hereinbrechen, davon machen sich die kindlichen Seelen der Autobahnbefürworter nicht die geringste Vorstellung.
Und: ich besitze und benutze ein Auto, wann immer es unvermeidlich ist. Aber das beeinflusst mein geistiges Sehvermögen nicht.
21:32
An der Niederhemer-Kreuzung ist die Optimierung auf lange Sicht durch Installation einer Ampelanlage verbaut worden. Vermutlich ist über einen Kreisverkehr gar nicht erst nachgedacht worden.
In der vorliegenden Verkehrskonstellation ist dies die einzige Möglichkeit, den Verkehrsfluss in alle Richtungen gleichzeitig zu verlangsamen und dabei zu verstetigen, um Stau zu vermeiden.
18:06
Zitat : Die B7 verkraftet das anfallende Verkehrsaufkommen gut. Seit der Optimierung der Niederhemer-Kreuzung besteht für die Autobahn kein Bedarf....
Das erzählen sie mal jemanden der ab 15:00 Uhr , Freitags schon ab 12:00 im Rückstau auf der Seilerseebrücke steht weil es ja gar keinen Bedarf für eine Autobahnabfahrt in Hemer gibt. Der freut sich ein Loch in den Bauch weil es ja schon 3km weiter eine optimierte Kreuzung gibt.
Alleine eine Weiterführung bis z.B. an die Edelburg würde schon extrem helfen. Deshalb ist auch vollkommen egal wie die dann weiter geführt würde.
23:51
Einige Leute hier sind echt unfähig ne Straßenkarte zu lesen? Dann sieht man die Bypassfunktion. Wenn man den will. Aber niemand ist so blind, wie der der nicht sehen will.
Übrigens kann man im Verkehrsgutachen Menden-Hemer-Iserlohn nachlesen , dass es vor allem Quellverkehr in Hemer gibt, der die A46 nutzt. Der kleinste Teil fährt bisher durch Menden nach Osten....
Wer es nicht glaubt der lese selbst.
15:36
Hurra A46,
das ist soo wichtig für die Infrastruktur, LKW weniger auf Landstrassen, hurra. Wann geht´s los?
Hoffentlich wird im Sommer Fertig, muss wohl noch träumen ;-))))
14:43
Ich bin dafür das die A 46 endlich weitergebaut wird. Dieses HICK-HACK seit knapp 25 - 30(???)Jahren nervt.
Her mit dem Tunnel....
Ferner die Ampelanlagen in Hemer mal auf eine Grüne-Welle-Schaltung feinjustieren,damit dieses Verkehrschaos in Hemer ein Ende hat.
Vielleicht bringt das Konjunkturpaket ja noch was in dieser Richtung?
14:05
Der Verkehr wird weiter zunehmen,also besser JETZT die Autobahn,als in 10 bis 20 Jahren mit der Durchführung zu beginnenund im Verkehr zu ersticken!
Übrigens ist es ein Trugschluss zu glauben,wenn man keine Autobahnen (oder Straßen im Allgemeinen) baut,wird der Verkehr nicht zunehmen.Es führt nur zum totalen Verkehrsinfarkt.
In Hemer ,oder allgemein im Sauerland, ist es natürlich bedeutend teuerer und damit schwerer eine geeignete Trasse zu finden/zu bauen,als im Ammerland oder Emsland (Niedersachsen) wo man einfach gerade durchziehen kann!
12:28
Hallo,
wofür wird denn die A46 in Hemer gebraucht? Das einzig sinnvolle Argument, das mir gerade einfällt, ist, dass Herr Fischer dann endlich Ruhe gibt. Aber reicht das wirklich aus?
Die B7 verkraftet das anfallende Verkehrsaufkommen gut. Seit der Optimierung der Niederhemer-Kreuzung besteht für die Autobahn kein Bedarf. Das sollten alle zur Kenntnis nehmen. Außderdem sind die Kassen in diesen Zeiten leerer als leer, und diese seltsamen Aktionen der Straßenplaner sind in meinen Augen nichts als der Beginn des Bundestagswahlkampfes. Nach der Wahl werden die Pläne ganz schnell wieder eingestampft.
Nebenbei: In Wickede besteht überhaupt noch keine Klarheit über einen möglichen Trassenverlauf!
Mit freundlichen Grüßen
der sundwiger
11:48
ich glaube nicht das ruhrik ein auto hat... glaube er hat nur ein notebook und das wars....
so ein quatsch, wenn hemer und menden nur den verkehr bekommen würde der auch wirklich in diese beiden städte will, haben wir damit bestimmt kein problem.