„AbiCatraz“ feiert den Ausbruch nach zwölf harten Jahren

Abitsturm der Abiturienten des Woeste-Gymnasiums unter dem Motto AbiCatraz
Abitsturm der Abiturienten des Woeste-Gymnasiums unter dem Motto AbiCatraz
Foto: IKZ

Den Ausbruch nach zwölf Jahren Schulhaft feiern 92 Schülerinnen und Schüler des Woeste-Gymnasiums. Nachdem die letzten mündlichen Prüfungen absolviert sind, konnte ab Montag gefeiert werden. Unter dem Motto „AbiCatraz“ - in Anspielung auf das kalifornische Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz - stürmten die Schüler am Dienstagmorgen die Schule und befreiten ihre Mitinsassen aus den Klassenzellen. Trillerpfeifen waren noch erlaubt, Wasserpistolen erneut untersagt. Zur lautstarken Party der Befreiten auf dem Schulhof gehörten natürlich Spiele gegen die Lehrer wie ein Bürostuhlrennen oder eine Schaumkussmaschine. Mit Hotdogs und Süßigkeiten versorgte die Abiturientia die Inhaftierten. Nur kurz währte die Freiheit, denn für die Schüler ging der Unterricht weiter, und die „Ausgebrochenen“ mussten aufräumen.

Die Abiturzeugnisse werden der Abiturientia im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung am heutigen Mittwoch im Grohe-Forum überreicht. Das Ereignis stellt das Organisationsteam, an der Spitze Stufenleiter Alexander Wirtz, in diesem Jahr vor eine besondere Herausforderung, weil das Event-Management des Sauerlandparks die verfügbare Aufbauzeit kurzfristig reduziert hat. 20 Prüfungskandidaten haben einen Abiturschnitt erreicht, der eine 1 vor dem Komma aufweist. Jahrgangsbester ist Marc Köhler mit der Traumnote 1,1.

Den krönenden Abschluss der Feierlichkeiten bildet am 20. Juni der Abi-Ball, der ebenfalls im festlich geschmückten Grohe-Forum stattfinden wird. Foto: Ralf Engel