Stadt empfiehlt ausdrücklich die Pater-Beda-Sammlungen : Ab Montag werden Blaue Tonnen im Hemeraner Stadtgebiet verteilt

Hemer. Ab Montag werden in Hemer die neuen „Blauen Abfalltonnen” für Altpapier ausgeliefert.
Die Verteilung von 10 000 Exemplaren der 240-Liter-Behälter wird bis zum 10. Oktober dauern, danach liefert die Firma Lobbe bis zum 15. Oktober die 1100-Liter-Behälter aus, 154 Exemplare sind das für größere Wohnbereiche. Ab Mitte Oktober beginnt die Erprobungsphase, bei der Änderungswünsche geprüft werden. Gemeinsame Tonnen mit direkten Nachbarn können dann beantragt werden, aber die Befreiung von der Blauen Tonne ist grundsätzlich nicht möglich.
Die 111 Altpapiercontainer an 77 öffentlichen Standorten im Stadtgebiet werden voraussichtlich bis zum Jahresende abgezogen und aufgelöst. „Die moderne Abfallwirtschaft fängt bei den Bürgern an”, weiß Umweltamtsleiter Edgar Schumacher: „Containerstandplätze sind Schandplätze im Stadtbild!”.
Die Sammlung von Altpapier in Blauen Tonnen ist kostengünstig und wird sich auf die Gebührenstabilität auswirken. Die Sache rechnet sich auch. Bisher wurden in Hemer 62 Kilogramm Altpapier pro Einwohner und Jahr gesammelt. In Gemeinden, wo schon mit Tonnen gesammelt wird, sind es durchschnittlich 75 bis 80 kg, und die Stadt Hemer wird an künftigen Verwertungserlösen beteiligt.
In der Umstellungsphase werde es „großes Getöse” geben, aber danach erwartet Schumacher Zufriedenheit.
Mit der Auslieferung der Blauen Tonnen erhält jeder Haushalt ein Informationsblatt, in dem die Abfuhrtermine enthalten ist. Der Abfallkalender für das Jahr 2009 enthält demnächst die Abfuhrtermine für die Altpapiertonnen, die einmal im Monat geleert werden. Die Leerung erfolgt dann in den meisten Revieren parallel zur Abfuhr der gelben Tonnen. Auch die blauen Papiertonnen werden von Lobbe-Mitarbeitern an die Straße gezogen.
Der Bringhof nimmt auch weiterhin Altpapier an. Und die traditionelle caritative Pater-Beda-Sammlung wird von der Stadt Hemer ausdrücklich empfohlen: „Unterstützen Sie weiterhin caritative Sammlungen des Arbeitskreises!” Der Umweltamtsleiter ist selber dabei: Zeitschriften, Illustrierte und Kataloge werden bei den Schumachers privat für Pater Bedas Aktionskreis aufbewahrt.
Aufgelistet wird auch das Papier, das in die graue Restabfalltonne gehört: Das sind Pizza- und Getränkekartons, Einweggeschirr aus Pappe, Hygienepapier, Taschentücher, Tischdecken, Servietten aus Papier, herkömmliche Fotos und anderes beschichtetes Papier, Wachs- und Pergamentpapier (für Butterbrot), Tapeten, verschmutztes Papier.
Weitere Hinweise zur Blauen Tonne erteilt die Stadt Hemer im Internet: „www.hemer.de”.














