45 Einsätze für die Sundwiger Wehr
07.02.2012 | 16:37 Uhr 2012-02-07T16:37:00+0100
Hemer.Als „arbeitsreich“ hat Löschgruppenführer Frank Böckelmann das vergangene bezeichnet, denn die Löschgruppe Sundwig hat für 2011 zahlreiche Aktivitäten zu verzeichnen.
Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung sprach Markus Heuel, Leiter der Feuerwehr Hemer, im Schulungsraum der Löschgruppe Sundwig seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Ein Sonderlob erhielten die Blauröcke für die arbeitsintensive Renovierung ihres Gerätehauses: „Dafür geht eine Menge Zeit drauf“, dankte Heuel für das ehrenamtliche Engagement der Sundwiger, das sich auch in den Einsätzen der Löschgruppe widerspiegelte.
Insgesamt 45 Mal rückten die insgesamt 29 Aktiven 2011 zu Einsätzen aus, die sich auf 18 Brände, vier Hilfeleistungen und 23 Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen aufteilten. Das sind neun Einsätze mehr als im Jahr 2010, wie André Uhlmann, stellvertretender Zugführer des Löschzugs Mitte, anhand der Statistik aufzeigte.
Nicht nur durch Einsätze war das Jahr 2011 arbeitsreich für die Löschgruppe. 21 Löschgruppendienste und 21 Sonderdienste leisteten die Kameraden aus Sundwig im vergangenen Jahr. Dazu zählte unter anderem der Kreisleistungsnachweis in Plettenberg, den die Löschgruppe erneut mit zwei Staffeln erfolgreich absolvierte. Eine Wochenendfahrt zur befreundeten Feuerwehr nach Güby (Schleswig-Holstein) förderte ebenso die Teambildung in der Löschgruppe wie ein Wochenende auf der Feuerwehrmesse „Florian“ in Karlsruhe. Ebenso ein Höhepunkt des vergangenen Jahres war das Feuerwehrfest, welches im Juli vergangenen Jahres am Feuerwehrgerätehaus in Sundwig ausgerichtet wurde.
Lehrgänge und Schulungen wie ein Maschinisten-, Funker- und Atemschutzlehrgang wurden auf Stadt- und Kreisebene besucht. Auch wurden zwei Kameraden bei einer Truppführerfortbildung ABC weitergebildet, berichtete Frank Böckelmann von zahlreichen ehrenamtlichen Fortbildungsstunden.
Im Verlauf der Jahresdienstbesprechung wurden die Feuerwehrmänner Tobias König, Maik Schulz und Thomas Averhage von Markus Heuel zu Oberfeuerwehrmännern befördert.
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