250 Künstler schaffen ein gemeinsames Werk

Markus Uhlenküken, Angela Böckmann-Hannibal, Michael Heilmann und Michael Esken
Markus Uhlenküken, Angela Böckmann-Hannibal, Michael Heilmann und Michael Esken
Foto: IKZ

Hemer..  „Zusammen leben in Hemer“ – der Gedanke an das unter diesem Motto vor zwei Jahren entwickelte Leitbild der Stadt hat Angela Böckmann-Hannibal nicht losgelassen. Für die heimische Künstlerin, die sich bereits durch Ausstellungen auch in der Region einen Namen gemacht hat, heißt „leben“ nicht zuletzt „malen“. Und so dauerte es nicht lange, bis in ihr der Plan reifte, unter dem Titel „Zusammen malen in Hemer“ ein außergewöhnliches Kunstprojekt anzustoßen.

Etwa ein Jahr hat es von der Idee bis zur praktischen Umsetzung gedauert, die am Samstag, 19. September, im Jugend- und Kulturzentrum stattfinden soll. Aufgerufen, sich mit Pinsel und Kreativität an der Aktion zu beteiligen, sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt, vom Kind bis zum Greis. Vor allem kleine Gruppen möchte Angela Böckmann Hannibal zum Mitmachen animieren: Kollegenkreise, Nachbarn, Bewohner von Altenheimen, Kindergärten und andere. Die Künstlerin: „Es wäre schön, wenn die Teilnehmer ein breites Spektrum der Hemeraner Bevölkerung widerspiegeln würde.“

Jeder kann mitmachen – vom Kind bis zum Senior

Wenn Angela Böckmann-Hannibal sagt, Vorkenntnisse für das Projekt seien nicht erforderlich, meint sie das auch so. Wie man einen Pinsel hält, sollte man allerdings schon wissen. Der Rest ist im Grunde einfach: Eine vorgefertigte kleine Leinwand von 20 mal 20 Zentimetern soll nach eigenen Vorstellungen in rechteckigen Mustern und Formen bemalt werden. Rund 250 solcher Leinwände werden zur Verfügung stehen, womit auch deutlich wird, wie viele Mitwirkende das Projekt maximal benötigt.

Sind alle 250 Mini-Leinwände bemalt, wird Angela Böckmann-Hannibal sie zu einem großen Gesamt-Kunstwerk zusammenmontieren. Auf diese Weise wird ein dreiteiliges, etwa zwei mal sechs Meter großes Bild entstehen. Und wo das künftig bewundert werden kann, steht auch schon fest: Im Foyer des Jugend- und Kulturzentrums wird es seinen dauerhaften Platz finden.

Mit dem Konzept für die Mitmach-Aktion brauchte Angela Böckmann-Hannibal im Rathaus nicht lange um Unterstützung zu werben, Bürgermeister Michael Esken zeigte sich sofort angetan. Mit im Boot der Organisatoren sitzt auch die Bürgerstiftung der Sparkasse und bezahlt sämtliche Materialien: Also die 250 Leinwände, sowie ausreichend hochwertige Acrylfarben. Schließlich soll das Kunstwerk, wenn es erst einmal im JuK hängt, über Jahre in voller Pracht strahlen und nicht zusehends verblassen.