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25 Jahre Landesgartenschau als Erfolgsgeschichte

08.01.2010 | 16:11 Uhr
25 Jahre Landesgartenschau als Erfolgsgeschichte

Hemer. Die Erfolgsgeschichte der Landesgartenschauen begann vor 25 Jahren in Hamm, Hemer will sie ab dem 17. April fortschreiben. Eine Ausstellung im Rathaus erinnert an das Vierteljahrhundert.

Als Ratsherr war er vor 25 Jahren gegen die erste Landesgartenschau in Hamm, als Oberbürgermeister ist Thomas Hunsteger-Petermann heute froh über diesen Strukturimpuls und für die Gesamtaufwertung der Stadt. Am Freitag war der Hammer Oberbürgermeister im Hemeraner Rathaus zu Gast, um die kleine Ausstellung über die Geschichte der NRW-Gartenschauen zu eröffnen. Hamm gilt als Paradebeispiel erfolgreicher Umwandlung, schließlich lockt der Maximilianpark heute noch weit über 400000 Besucher an. „Die Stadt und Region wird davon profitieren. Die Liebe zur Gemeinde entwickelt sich neu”, gab er seinem Amtskollegen Esken und Hemeraner Ratsleuten mit auf den Weg in das LGS-Jahr.

Wichtiger Partner bei allen Landesgartenschauen ist die Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege (LAGL). „Die letzten zehn Jahre haben in Hemer nicht so viel Veränderung gebracht wie die letzten zwei”, sagte LAGL-Geschäftsführer Dr. Karl Schürmann. Hemer habe das Potenzial, die Umgebung und das Engagement für den Erfolg der Landesgartenschau.

Ein Bild mit allen Logos der bisherigen Landesgartenschauen überreichte er Bürgermeister Esken. Auch beimVergleich zeigte sich, dass Hemer mit dem Schmetterling bestens vertreten ist. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Januar im Rathaus-Foyer zu sehen.

Bei der Eröffnung war natürlich das Winterwetter Thema. „Die große LGS-Baustelle macht uns gar keine Sorgen”, betonte LGS-Geschäftsführer Peter Friedrich, obwohl noch 120 Bäume gepflanzt werden müssen. Eine Winterbaustelle könnte notwendig werden: Damit das Fundament für den Jübergturm gegossen werden kann und lang genug aushärtet, wird über ein beheiztes Zelt nachgedacht.

Ralf Engel

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