12. April: Frühjahrsputzaktion "Sauberes Hemer"
30.03.2008 | 14:17 Uhr 2008-03-30T14:17:00+0200
Die Frönsberger haben es am Samstag großartig demonstriert, und der große Rest der Stadt folgt hoffentlich am 12. April beim Frühjahrsputz "Sauberes Hemer".
Zur Verbesserung des Stadtbildes räumen Bürger den Unrat fort, den andere Mitbürger achtlos entsorgt haben. Bürgermeister Michael Esken hofft, dass sich wieder alle Welt beteiligen wird: Vereine, Verbände, Parteien, Schulen, Gruppen, Einzelpersonen. Im März letzten Jahres war die Aktion „Sauberes Hemer” wieder ein großer Erfolg gewesen. Viele Hemeraner/innen waren unterwegs, um das Stadtgebiet von ca. drei Tonnen Abfall zu befreien. Im Nachhinein dankt Esken allen Beteiligten noch einmal für diesen Einsatz.Die Frühjahrsputzaktion 2008 läuft am Samstag, 12. April, von 10 - 13 Uhr. Schulen können am Freitag, 11. April, in ihrem Umfeld für ein „Sauberes Hemer” sorgen.
Paten gesucht für öffentliche Grünflächen
Wer mitmachen möchte, sollte sich beim Umweltamt im Rathaus melden ( 55170 oder 551172, Herren Schumacher oder Hermann). Das Umweltamt koordiniert die Aktion und stellt auch Container, Abfallsäcke und Greifzangen zur Verfügung.Der Stadtmarketingprozess läuft wieder an, und Michael Esken weist darauf hin, dass das Thema „Verbesserung des Stadtbildes” auch dabei als wichtig eingestuft worden ist. Das Stadtmarketing regt an, dass Vereine, Verbände, Einzelpersonen oder Schulen in ihrem Ortsteil Patenschaften für öffentliche Grünflächen oder Straßen übernehmen: „Ich bitte Sie daher, auch über die Möglichkeit einer Patenschaftsübernahme nachzudenken”, spricht der BM die Mitbürger direkt an.Und wie war es am Samstag in Frönsberg? Die Dorfgemeinschaft hatte zum Frühjahrsputz „Sauberes Frönsberg” gerufen, und die Bürger folgten wie immer in großer Zahl. Vizebürgermeisterin Renate Saemann bewunderte den Einsatzwillen von Heimatfreunden, die es nicht ertragen können, dass Unrat und wilde Kippen ihr Stephanopeler Tal oder die Frönsberger Bergeshöhen verschandeln. Frau Saemann kam mit Süßigkeiten für die Kinder, und die Stadt spendierte als kleine Anerkennung die Getränke für den gemütlichen Abschluss.
"Schwerer Bauschutt in der Walachei"
Erstmals trafen sich die Frönsberger an ihrem neuen Dorfgemeinschaftshaus, um zunächst die Einsatzreviere einzuteilen. „In der Sermke liegt Bauschutt”, wurde z. B. eine wilde Kippe kritisch gemeldet: „Wo die Leute auch hinfahren in die Walachei, um schwere Sachen rauszuballern!”
"Wispa" gehört zur Dorfgemeinschaft
Winfried "Wispa" Spanke, Begründer des legendären Frönsberger Wispafestivals, war mit Freunden vom Wispaverein für alternative Kultur gekommen. Werner Fingerhut wollte die Gruppe extra begrüßen, dann fiel es ihm ein: „Die gehören zur Dorfgemeinschaft einfach hinzu!”.
19:22
Sauber...Wortwörtlich.
Die Dorfgemeinschaft Drüpplingsen macht es seit Jahren schon vor.
Weiter so.....