100 Prozent im SPD-Ortsverein für den Bürgermeisterkandidaten Bernhard Camminadi
14.11.2008 | 13:12 Uhr 2008-11-14T13:12:00+0100
Hemer. (rd) Einhundert Prozent der Stimmen gab es beim Ortsverein der Sozialdemokraten für Bernhard Camminadi, der im Juni 2009 als Bürgermeisterkandidat gegen den Amtsinhaber Michael Esken antreten wird.
100 % in den eigenen SPD-Reihen: Diese Einmütigkeit sorgte am Donnerstag im Hotel Meise für strahlende Gesichter bei den Sozialdemokraten. Ortsvereinsvorsitzender Siegfried Tomczak gratulierte Camminadi herzlich und schwor die Parteibasis ein, ihren Favoriten jetzt auch mit aller Kraft zu unterstützen. Die Hemeraner Sozialdemokraten erwarten, dass sich Bernd Camminadi als Favorit fürs Bürgermeisteramt vor allem im sozialen Bereich vom Amtsinhaber und dessen Partei abheben wird.
Nach kurzer Aussprache in der nichtöffentlichen Mitgliederversammlung wählte die SPD dann zügig ihre Direktkandidaten für den Rat der Stadt Hemer. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass die Bewerberinnen und Bewerber möglichst in ihrem Wahlkreis oder zumindest in der Nähe wohnen, um so für die Bürger/innen vor Ort echte Ansprechpartner zu sein; gelungen ist das dieses Mal nicht in allen Fällen.
Gewählt wurde in der Listenreihenfolge: Bernhard Camminadi (Wahllokal Oesetalschule Becke), Hans-Peter Klein (Sparkasse Westig), Siegfried Tomczak (Paul-Schneider-Haus), Inge Blask (Gaststätte „Backstube”), Friedhelm Hepping (Ihmert; wahrscheinlich Wahllokal in der Ihmerter Schule), Jürgen Haas (Hauptschule Urbecker Straße), Peter Berger (Schulzentrum Parkstraße), Erwin Hendel junior (Feuerwehrgerätehaus Landhausen), Thomas Fischer (Freiherr-vom-Stein-Schule Sundwig), Kerstin Gunter (Brabeckschule), Ingo-Olaf Schumacher (Woeste-Gymnasium), Christian Gosch (Bredenbruch/Ihmert - wahrscheinlich Wahllokale ev. Gemeindezentrum Bredenbruch und Firma Koch), Heike Kreugel (Diesterwegschule Westig) und Markus Sprenger (Firma Sundwig/Ispei/Stephanopel).
Für die drei Hemeraner Kreistagswahlbezirke wurden außerdem Bernhard Camminadi, Inge Blask und Werner Thienelt nominiert. Tomczak wies darauf hin, dass Camminadi wegen seiner Erfahrungen im Kreistag aufgestellt worden sei. Als möglicher Hemeraner Bürgermeister werde er aber sein „Huckepack-Mandat” im Lüdenscheider Kreistag zum Nachrücken räumen.
Am Ende wies Siegfried Tomczak auf die erfolgreiche Arbeit der SPD für die Stadt Hemer hin. Auf die eigene Fahne schreibt man sich die Themen/Projekte Gesamtschule, kostenfreie Kindergartenplätze, Bauförderung für junge Familien: Das seien Beispiele dafür, so Hemers SPD-Ortsvereinsvorsitzender, dass sich „politische Überzeugungsarbeit und Vernunft schließlich doch durchsetzen” können.
15:21
Es ist auch für Herrn Esken besser, in einem fairen Wettstreit zu gewinnen; das stärkt ihn gegenüber den Rat und den Parteien.
10:10
Herr Camminadi hat keine leichte Aufgabe. Er tut einen mutigen Schritt! Wahrscheinlich hätte sich keiner, der hier bereits seinen Kommentar abgegeben hat, für diese Aufgabe hergegeben. Man hat hier immer leicht reden. Aber sich in die Öffentlichkeit zu begeben und seinen Kopf herzuhalten, das erfordert echten Mut. Alle die hier schreiben, können das ohne Konsequenzen tun. Aber ein BM-Kandidat steht ab sofort ganz und gar in der Öffentlichkeit. Jedes seiner Worte wird auf die Goldschale gelegt.
Übrigens: Demokratie versteht sich immer als eine Wahl zwischen mind. zwei Kandidaten bzw. Parteien. Ich bin froh, dass wir eine Wahl haben und nicht per sè der amtierende Kandidat weiter machn kann sondern sich wiederum zur Wahl stellen muß. Das Ergebnis ist offen. Gott sei Dank!!
17:51
Und täglich grüßt das Murmeltier ...
08:14
Wie sagte die SPD im letzten Wahlkampf: Auf Dauer und nicht auf Durchreise. Heute müsste man Herrn Camminadi zurufen, dass er auf der Durchreise zur Rente ist. Herr Camminadi ist eben keine Dauerlösung für Hemer mehr, schade, aber da sind die Genossen selbst Schuld jetzt mit ihrem eigenen Wahlkampfmotto von damals geschlagen zu werden.
21:51
Oh, Hemer wie bist du dumm, wenn Du Dich nicht von Leistung, sondern von Geburtsort blenden lässt! Jemand der zur Wahl 61 Jahre alt ist, keine Ideen hat und selbst nicht an den Sieg glaubt, den hast Du wirklich nicht verdient. Das einzige, wofür man hart arbeiten muss, ist der Neid anderer Leute. Wir haben einen Mann an der Spitze, um den beneiden uns viele Städte. Wenn der Bm den Vorkommentar liest, kann man ihm nur zurufen, dass es überall ein paar Besserwisser gibt, Bleiben Sie aber bei Ihrem fortschrittlichen Handeln und dulden Sie nicht die Miesmacher von Hemer.
20:07
Endlich ein einheimisches Gesicht und nicht nur zugereiste Karrieresucher. Auch Schmetterlingfans
brauchen wir nicht in Hemer. Denkt doch mal alle über den langsamen Niedergang d. Heimatstadt nach???
Die letzten BM-s verschwanden doch schnell -nachdem die Changen ausgenutzt waren!!
Was blieb zurück? Der Nächste Showmaker stellte sich vor und versprach viel....
Also ein echter Hemeraner sollte es sein.
Aber vielleicht möchte die Mehrheit d. Bevölkerung
weiter den Schmetterlingsjäger u. demnächst im
Deilinghoferfeld den Fänger im Roggen beobachten??=
18:19
viele zeilen und nur dumme kommentare
17:10
Bürgermeister - Kreistagsmitglied und Stadtratsmitglied: Herr Camminadi und die SPD glauben wohl selbst nicht mehr an den Sieg, sonst würden sie ihren Kandidaten nicht mit doppelten Boden und Sicherheitsseil für den Kreistag und den Stadtrat absichern. Schade für die SPD und Herrn Camminadi; Wie heißt es bei der Gewerkschaft: Wenn du einen Kampf gewinnen willst, dann musst Du kämpfen. Das tun sie bei dieser Absicherung eben nicht! Also kann ich gleich meine Stimme woanders hingeben!