100 000 Besucher auf der Landesgartenschau
02.05.2010 | 18:38 Uhr 2010-05-02T18:38:00+0200
Hemer. Die Landesgartenschau hat am Sonntag die 100 000-Besucher-Marke geknackt.
Manchmal muss man eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Das dachten sich auch Markus und Martina Rothhöft mit ihren Kindern Maximilian und Johanna, als sie am Sonntag die Landesgartenschau besuchten. Die Familie aus der Becke wurde als der 100 000. Besucher der LGS gezählt.
Martina und Markus Rothhöft haben eine Dauerkarte, und obwohl die Landesgartenschau erst am 17. April geöffnet hat, waren sie schon mehrfach auf der LGS. „Alles haben wir noch nicht gesehen, sehr oft waren wir aber auf den Spielplätzen”, sagte Martina Rothhöft. Welchen Spielplatz die Kinder toll finden? „Den Wasserspielplatz”, so der 5-jährige Maximilian.
Bürgermeister Michael Esken und LGS-Geschäftsführer Ralf Schweinsberg gratulierten herzlich: Zum einen gab es einen Blumenstrauß, und zudem konnte sich die Familie über Eishockey-VIP-Karten für den LGS-Cup im August freuen.
06:48
12 der mendener nörgler kann es nicht lassen aber seine spätabendberichte lassen ahnen warum soviel müll geschrieben wird
22:38
@11
100000 Gäste wären für Vorläufer wie Gronau oder Rietberg, beide im tiefen Westfalen, ein grandioser Start gewesen. Für eine Stadt am Rande eines 9-Millionen-Ballungsgebietes ist es akzeptabel, aber nicht wirklich überwältigend, zumal das Wetter hervorragend war. Auch am 1. Mai gab es nicht wirklich Schlangen an der Kasse. Der Anstieg kann zu Ferienbeginn noch kommen, aber das Wetter ist halt launisch.
Und die Fahrradständer verdienen wirklich den Namen nicht.
@10
Die zusammengenagelten Kanthölzer sind keine Fahrradständer, sondern eine Frechheit. Die Radfahrer behelfen sich durch wildes Anketten an ein Geländer in der Nähe des Haupteingangs. Auf die Frage nach Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen gab es nur Achselzucken.
Wirklich schlimm ist jedoch, dass es auf den Zufahrten keinerlei Hinweise für Radfahrer gibt, von Fahrradwegen ganz zu schweigen.
Verkehrstechnisch gesehen ist die LGS eine der umweltunfreundlichsten Dauerveranstaltungen, die ich seit Jahren erlebe.
Die Sattler-Replik gefällt mir allerdings.
16:44
Ruhrik ist etwas verwirrt - der rafft es nicht, dass die LAGA ein voller Erfolg ist. Er kann eigene fehler nicht einsehen. 100 000 Gäste ist ein voller Erfolg. Das hat keine andere Gartenschau bisher in so kurzer Zeit erreicht. Die Parkplätze sind ausreichend, der Verkehr fließt und alles ist gut.
00:05
Das klingt aber jetzt etwas überzogen, Ruhrik. Ich war schon mehrfach mit dem Rad da und hatte immer einen Premium-Parkplatz mit diebstalsicherer Anschließmöglichkeit. Wer seine mit seinen Satteltaschen Probleme hat, soll sich am Infostand melden. Ich bin sicher, dass eine Lösung gefunden wird.
Und wer war noch gleich dieser Sattler?
22:57
Dass es kein Verkehrsproblem gibt, hat sicher auch mit dem moderaten Start zu tun. Es ist sicher noch kein Anlass zur Panik, auch wenn die Nähe zur größten Ballungszone Europas (Ruhrgebiet mit 9 Millionen Einwohnern) mehr nahegelegt hätte. Vermutlich trägt das nicht-existierende Nahverkehrsangebot mit dazu bei, dass zwei Wochen für ein Besucherziel gebraucht wurden, das eigentlich laut Sattler nach 10 Tagen erreicht werden sollte.
Die Parkplatzkapazität war am Samstag bei optimalen Wetterbedingungen nur zu einem Bruchteil ausgelastet.
Eine Reihe von Ausflüglern mit Fahrrad verzichteten auf den Besuch, weil sie ihre Räder nirgendwo diebstahlssicher befestigen und ihre Packtaschen nirgendwo einschließen konnte.
Die Fehlplanung der LGS in dieser Hinsicht wird noch viele Besucher kosten.
15:04
Klasse, 100 000 Besucher mit oder ohne Dauerkarte haben bewiesen, es gibt kein Verkehrsproblem, weder in Menden noch in Hemer selbst. Was lernen wir daraus: Die Mießmacher im Forum haben kein Recht gehabt! Herzlichen Glückwunsch nach Hemer. good job
13:47
2 6 das mendener störfeuer meldet sich arme kerle ,bringt lieber euere ruine in ordnung in der sterbenden stadt
12:46
100.000 Gäste sind ein guter Anfang, mehr nicht. Die Laga ist erfolgreich, wenn in 5-10 Jahren außer Unterhaltskosten für die Parkanlage ein Mehrwert enstanden ist. Eine Laga ist ja kein Selbstzweck,sondern regionale Strukturförderung.
Von daher: Statt auf Besucherzahlen sollte man schauen,möglichst viele regionale Impulse zu schaffen, die langfristig wirken.
Öl ins Feuer zu giessen und sich freuen das es brennt, dass kann jeder.
12:34
In dem Bericht geht es ganz klar um den 100.000 Besucher und nicht um den 100.000 zahlenden Besucher. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Aber dennoch ist es eine Glanzleistung einen so hohen Besucherschnitt zu erzielen. Hut ab vor den Verantwortlichen - alles richtig gemacht. Die Dauerkartenbesitzer kommen ja aus der näheren Umgebung. Die Zeit der auswärtigen Gäste beginnt ja jetzt erst langsam. Ich bin zuversichtlich, dass auch hier bald der 100.000 zahlende gezählt wird. Die LaGa wird ein Riesenerfolg werden!
08:42
Es ging Ruhrik sicher nicht um mehrmaliges Zählen der Dauerkartenbesitzer an einem Tag, sondern das Zählen an unterschiedlichen Tagen. Mit meiner Familie bin ich als Dauerkartenbesitzer bereits mehrfach (an unterschiedlichen Tagen) Gast der Landesgartenschau gewesen und bin dabei sicherlich auch mehrfach in die Statistik gewandert.
Die tatsächlich zahlenden Besucher werden darüber entscheiden, ob nach Abschluss der LGS ein positives Endergebnis erreicht werden kann.