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Hauptstraßenumbau. Die von Herrn Alberti vorgebrachten Argumente sind allesamt richtig. Hinzu kommt aber noch, dass in diesem Bereich wegen der ansässigen großen Firmen der Schwerlastverkehr von der Hauptstraße nicht zu verbannen ist. Auch der sonstige Anliegerverkehr muss Richtung Westen zwangsläufig die Hauptstraße bis zur Bahnhofstraße benutzen. Die derzeitigen Bürgersteige werden nicht zum Bummeln benutzt, sondern nur um von A nach B zu kommen, und dazu reichen sie völlig aus. Den Radfahrern stehen gen Osten der Südring, die Westfalenstraße und der Panoramaweg zur Verfügung. Den bereits fertiggestellten Umbau der Hauptstraße haben wegen der damit verbundenen Behinderungen schon ein paar Einzelhändler nicht überlebt. In dem jetzt vorgesehenen wird wohl niemand übrig bleiben. Drei Kilometer Flaniermeile vor leeren Ladenlokalen? Dafür aber viele Autofahrer, die auf der Suche nach einem Parkplatz im Kreis fahren. Das wäre dann evtl. was fürs Schwarzbuch der Steuerverschwendungen. Man sollte das Geld lieber zur Reparatur öffentlicher Gebäude verwenden und diese Arbeiten an ortsansässige Handwerker vergeben. Die zahlen als Nebeneffekt einen Teil davon in Form von Steuern und Abgaben wieder in die Stadtkasse ein. Die Umbauarbeiten an der Hauptstraße würden ja wohl komplett von auswärtigen Firmen ausgeführt.

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