„Wir können uns nur entschuldigen“

Heiligenhaus..  Wie kann es sein, dass ein kleines Paket mehr als drei Wochen für eine vergleichsweise kurze Reisestrecke von Dresden bis nach Heiligenhaus braucht? Die WAZ forscht mit der Sendungsnummer bei der Deutschen Post/DHL nach. Für Dieter Pietruck, als Pressesprecher für das Bergische Land zuständig, sah es zunächst nach dem klassischen Scanfehler aus.

Doch der Fall um Uwe Wolters Paket entwickelte sich nach Pietrucks Auskunft anders. „Offenbar hat der Zusteller die Adresse nicht gefunden“, erklärt der Pressesprecher. Der Stammzusteller sei derzeit nicht im Einsatz, seine Vertretung habe Probleme mit der Zustellung der Pakete gehabt.

90 Prozent sind am nächsten Tag da

Nicht nur bei Wolter in der Hackland Straße, sondern in einem größeren Bereich. Dass Uwe Wolter so lange auf seine Sendung aus Dresden warten musste, tut Pietruck sehr leid. „Wir können uns nur entschuldigen“, so Dieter Pietruck im Namen der Deutschen Post / DHL.

„Jeden Tag sind 3,4 Millionen Pakete im Umlauf“, sagt er. Generell werde ein Paket bereits einen Tag nach der Abgabe ausgeliefert. „90 Prozent der Pakete sind am nächsten Werktag da“, so der Post-Pressesprecher. Die übrigen zehn Prozent könnten die Adressaten am zweiten Werktag in Empfang nehmen. Das würde auch von unabhängigen Instituten überprüft.