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Von der Ehre zur Mahnung

15.11.2009 | 17:56 Uhr

Zum Volkstrauertag im Jahr 1965 wurde das Mahnmal an der Hülsbecker Straße eingeweiht. Jahrelang war zuvor über Aufstellung und Finanzierung diskutiert worden.

Bereits 1955 hatte der Rat 30 000 DM als Bausumme genehmigt; 1962 drängte der Ortsverband der Heimkehrer zum wiederholten Male auf die Einrichtung eines Ehrenmals. Unterstützt vom VdK sprach man sich erneut für den Standort an der Hülsbecker Straße aus. Die Stadt favorisierte zwar einen Platz nahe der geplanten Stadthalle, nahm aber schließlich doch konkrete Planungen auf. Es sollte allerdings noch anderthalb Jahre dauern, bis sich Vertreter aller drei Ratsfraktionen einstimmig für den ersten Entwurf (von zweien) des Bildhauers Wilhelm Hanebal aus Büderich aussprachen. Die Kostenschätzungen lagen inzwischen (1964) schon bei 55 000 bis 60 000 DM.

Aufgestellt wurde die Figur schließlich zwei Monate vor dem Volkstrauertag 1965. Ende der 1980er Jahre wurde sie nach einem Bürgerantrag der Heiligenhauser Friedensgruppe von „Ehrenmal” in „Mahnmal” umbenannt.

Kirsten Gnoth

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