Vier Tage lang Party in der Heiligenhauser Innenstadt

Stellten am Donnerstag
Stellten am Donnerstag
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Beim Stadtfest vom 4. bis 7. Juni geht es rund zwischen Rathausplatz und Kirchplatz. Musik und Attraktionen auf der gesperrten Hauptstraße.

Heiligenhaus..  2013 haben sie das Stadtfest gerockt und mit ihrem Sex-Appeal die Zuschauerherzen erobert, dieses Jahr stehen sie erneut auf der Bühne des Rathausplatzes: die Akteure von Europas bester Pink Tribute Show. Das Kultur-Büro ist stolz darauf, „Just Pink“ für einen Auftritt gewonnen zu haben.

Am Stadtfest-Samstag, 6. Juni, legen die Musiker um 20 Uhr los. Im Gepäck haben sie sämtliche Hits der US-Sängerin, authentische Kostüme und Choreographien. „Es ist das Highlight des Stadtfestes“, sagt Stephan Nau, Leiter des Kultur-Büros, verbessert sich aber gleich: „Eigentlich haben wir nur Highlights.“ Die sorgen dafür, dass Heiligenhaus vier Tage lang in Party-Stimmung ist: vom Fronleichnamstag, 4. Juni, bis zum 7. Juni.

Musikalisch bleiben da kaum Wünsche offen: Coversongs von den „Notenlosen“ und eine Show großer Hits von den Frohsinn-Ladies sowie Boogie Woogie mit Vito Becker gibt es gleich am Donnerstag, die Westernhagen-Coverband „Mit 18 Band“ und „Hi Five“, eine Partyband, mischen am Freitag den Rathausplatz auf. „Seatown Seven“ und „Le Clou“ haben den Groove am Samstag drauf, junge Talente der Musikschule sowie der Musical Academy Velbert zeigen ebenfalls ihr Können.

Einheimische Gewächse wie „StaxX“, „Hey Joe“ und „tomkante“ bereichern den Vereins-Sonntag (der auch ein verkaufsoffener ist). Zum Mitmachen lädt die Tanzschule Heigl ein, während Stelzenläufer Leonhard Fantastisches mit dem Element Luft zeigt.

Das Stadtfest ist auch immer ein Treffen mit den vier Partnerstädten. „Kick’n’Rush“, die Skiffle-Altmeister aus Mansfield, sind seit Anfang an dabei und werden am Eröffnungstag spielen sowie am Freitagabend im Museum Abtsküche ein Konzert geben. Anlass ist eine Ausstellung über das britische Pub-Wesen, erläutert Bürgermeister Dr. Jan Heinisch. Der eine britische und eine französische Reisegruppe zusätzlich zum Standpersonal der Partnerstädte im Juni wird begrüßen können. „Aus Zwönitz ist natürlich wieder der Nachtwächter dabei. Obwohl man den manchmal etwas schwer mit seinem Sächsisch versteht“, muss Heinisch zugeben.

Seit dem Kulturhauptstadt-Jahr 2010 feiern die Heiligenhauser ganze vier Tage ihr Stadtfest, „was ein Viertel mehr Kostenaufwand bedeutet“, macht der Bürgermeister deutlich. Das sei es jedoch wert. „Letztes Jahr haben wir ganz viele Rückmeldungen über die tolle Stimmung bekommen“, so Heinisch. Die Erwartungen seien hoch, aber er sei zuversichtlich, dass das Programm 2015 dem Vorjahr in nichts nachsteht. „Das Wetter ist jedenfalls schon bestellt!“

200 Tonnen Sandvergnügen

Als noch weiter steigerungsfähig erweist sich der große Strandbereich auf dem Kirchplatz. Mit 100 Tonnen Sand hatte man vor zehn Jahren angefangen, fürs Urlaubsfeeling mit Cocktails und Strandkörben auf dem Stadtfest zu sorgen. 150 Tonnen waren es vergangenes Jahr, dieses Mal sind es 200 Tonnen feinste Körner, die dank eines Sponsors Jung und Alt erfreuen sollen.

Sie bieten auch den Beach-Volleyballern einen hervorragenden Untergrund für spannende Matches. Neben der Herren-Kreismeisterschaft und einem Hobbyturnier gibt es einen Premium Cup. „Dazu haben sich hochkarätige Sportler aus ganz Deutschland angesagt“, betont Stadtmarketing-Koordinator André Saar. Der sich freut, dass das Heljens Bad sowie DLRG und TVH wieder auf dem Kirchplatz als Organisationen dabei sind.

Der Sand wird nach Abschluss des Stadtfestes verbaut – auf der A44-Baustelle. Privatleute dürfen sich vorher Eimer in „haushaltsüblichen Mengen“ mitnehmen.

Trödelmeile und Vereinskultur

Noch regieren die Bagger auf der Hauptstraße zwischen Bahnhof- und Jahnstraße. Bis zur Trödelmeile am Stadtfest-Samstag, 6. Juni, soll das erledigt sein. Befürchtungen, dass Besucher zwischen Warnbaken hin und her hüpfen müssen, um an die Flohmarktstände zu kommen, seien unbegründet, sagt Veronika Kautz vom Kultur-Büro.

Gerne vergibt sie deshalb noch Standplätze für den Flohmarkt. „Wir wollen die Hauptstraße vom Beginn bis zum Kirchplatz dicht an dicht mit Ständen füllen.“ Zugelassen sind allerdings nur private Anbieter, Handyschalen-Verkäufer werde man auf der Trödelmeile nicht finden, betont das Organisationsteam. Interessenten sollten sich so bald wie möglich bei Kautz melden, Telefon 02056/13-195, um Trödelscheine zu erwerben.

Anmelden können sich ebenfalls Vereine und Institutionen, die beim Vereins-Sonntag mitmachen möchten. Bis zum 2. Juni nimmt André Saar (Telefon 02056/13-105) Meldungen entgegen. Die Kennzeichnung der Stände erfolgt am selben Tag um 18.30 Uhr bei einer Begehung.