Ungewöhnliche Ausrede hilft nicht
15.12.2009 | 15:00 Uhr 2009-12-15T15:00:00+0100Heiligenhaus. Eine ungewöhnliche und daher auch unglaubwürdige Geschichte tischte ein 57-jähriger Mann aus Heiligenhaus der Ratinger Polizei während einer Verkehrskontrolle auf.
In der Nacht von Montag auf Dienstag war der Mann um kurz nach Mitternacht auf der Brachter Straße in Homberg angehalten worden. Als der Mann keinen Führerschein vorzeigen konnte, gab er zunächst an, nicht zu wissen, wo er das Dokument gelassen habe. Nach einer Überprüfung bei der Führerscheinstelle des Kreises Mettmann ergab sich, dass für den 57-Jährigen keine Fahrerlaubnis verzeichnet war. Daraufhin räumte er gegenüber den Beamten ein, dass ihm die Fahrerlaubnis in der Vergangenheit schon einmal entzogen worden sei. Ob er diese danach zurückbekommen habe, wisse er aber nicht genau. Unter dem Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde gegen den Heiligenhauser ein Strafverfahren eingeleitet, das sich im Zuge der weiterhin andauernden Ermittlungen auch noch parallel gegen den Halter des Wagens richten könnte, der die Fahrt mit dem Firmenfahrzeug zugelassen hatte. Eine Weiterfahrt des 57-jährigen wurde ausdrücklich untersagt.
0mitdiskutieren