Trampolin vom Sturm verweht

Für einen kuriosen Einsatz im Ortsteil Hofermühle sorgte am stürmischen Dienstag, 31. März, das Tief „Niklas“. Der in Böen orkanstarke Wind wehte ein großes Trampolin in einen Gartenzaun, von dort drohte es auf die Straße zu stürzen. Bereits in den Morgenstunden fuhr die Feuerwehr zu einer automatischen Brandmeldung und zu mehreren Sturmschäden – tätig werden musste sie hierbei aber nicht.

Um 6.45 Uhr war die Nacht für die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr vorbei: Sie halfen dem Rettungsdienst dabei, eine Person aus ihrer Wohnung in den Rettungswagen zu tragen. Um 9.15 Uhr alarmierte die Leitstelle zu einer automatischen Brandmeldung in das Gewerbegebiet Hetterscheidt-Nord. Mehrere Fahrzeuge rückten an die Dieselstraße aus. Das betreffende Firmengebäude wurde durch die Feuerwehr kontrolliert, ein Feuer wurde zum Glück nicht gefunden. Nach wenigen Minuten war der Einsatz wieder beendet.

Bis circa 14 Uhr wurde die Feuerwehr zu mehreren Einsatzstellen geschickt, die alle durch das anhaltende Sturmtief verursacht wurden. So erkundeten die Einsatzkräfte Bäume an der Ratinger Straße, am Weinberg, am Südring und an der Velberter Straße. An allen Orten musste die Feuerwehr nicht (mehr) tätig werden, da keine unmittelbare Gefahr bestand und die Grundstückseigentümer selbst Hand angelegt hatten.

Den kuriosesten Einsatz fuhr die Feuerwehr um 16.12 Uhr: Die Leitstelle alarmierte mit dem Stichwort „Sturmschaden“ an die Ratinger Straße am Ortsausgang Hofermühle. Der Grund: ein fliegendes Trampolin. Das Sportgerät mit einem Durchmesser von rund zweieinhalb Metern und einer Gestellhöhe von zwei Metern wurde vom Wind einige Meter vom Grundstück geweht und landete im Gartenzaun. Von dort aus drohte es auf die Ratinger Straße zu stürzen. Die Einsatzkräfte zogen das Trampolin mit einem Einreißhaken und Manneskraft zurück aufs Grundstück und sicherten das Gerät gegen einen erneuten Abflug.