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Kreisverkehrbau Isenbügel

Teilsperrungen für drei Monate

20.07.2012 | 20:00 Uhr
Teilsperrungen für drei Monate
So soll er einmal aussehen, der Kreisverkehr in Isenbügel In der Rose /Langenbügeler Straße /Isenbügeler Straße.

Heiligenhaus.   Isenbügel bekommt bald seinen Kreisverkehr. Am kommenden Mittwoch (25. Juli) sollen die Bauarbeiten an der Kreisstraße 4 beginnen; nach derzeitiger Planung des Mettmanner Liegenschaftsamts sollen sie etwa bis Anfang November dauern.

Isenbügel bekommt bald seinen Kreisverkehr. Am kommenden Mittwoch (25. Juli) sollen die Bauarbeiten an der Kreisstraße 4 beginnen; nach derzeitiger Planung des Mettmanner Liegenschaftsamts sollen sie etwa bis Anfang November dauern. Dann sollen Langenbügeler Straße, Isenbügeler Straße und In der Rose durch einen geräumigen Kreisel verbunden werden, der an den Langenbügeler Enden durch Einknicke eine Temporeduzierung erzwingt und an jedem seiner vier Arme einen Zebrastreifen bekommt.

Schwer zu durchschauen

Während der drei geplanten Bauphasen wird es zu Umleitungen kommen. Wolfgang Wirths, Straßenbauer vom Kreisliegenschaftsamt, und Jürgen Kaufmann vom städtischen Straßenbauamt kamen am Mittwochabend in die Dorfkirche, um die Einflüsse auf den Verkehr darzustellen. Die erschienenen Isenbügeler zeigten sich zum Teil wenig erbaut über schwer zu durchschauende Umleitungsregeln.

Hier die Zusammenfassung: In Phase eins, die bis Ende Oktober dauern soll, bleibt die Langenbügeler Straße befahrbar, mit zwei Fußgängerampeln in Betrieb. Die Abbiegung zur Isenbügeler Straße ist gekappt, denn dort wird der größte Teil des Kreisverkehrs gebaut. Wer von der Isenbügeler auf die Langenbügeler Straße will, findet einen provisorischen Bypass im Wendehammer der Oefter Straße. Wer von der Langenbügeler zu Isenbügeler Straße will, fährt am Isenbügeler Kopf durch den Hüttenweg.

Bei dieser Gelegenheit verlege die Stadt zugleich neue Gas- und Wasserleitungen unter der Straßenkreuzung, ergänzte der Kreisbeamte Wirths, die Versorgung sei aber durchgehend gewährleistet.

Es wird keine Eiche gefällt

In Bauphase zwei sollen Isenbügeler und Langenbügeler Straße wieder verbunden sein, und zwar durch den dann fertig gestellten südlichen Teil des Kreisels. In dieser Phase, die zwei bis drei Wochen dauern soll, ist die nördliche Abbiegung In der Rose abgebunden. Anlieger aus der Rose werden über Kettwiger Gebiet, nämlich über die Alte Oefter Straße, auf die Langenbügeler Straße umgeleitet. Eine Funk-Ampel soll diesen Verkehr regeln.

Phase drei (Asphaltierung, Beschilderung, Markierung) finde in Wochenendarbeit statt, schloss Planer Wirths am Mittwoch, „ab Anfang November werden Sie dann voraussichtlich keinen Bauarbeiter mehr dort sehen.“

Die anschließende Fragerunde nutzten einige Anlieger für kritische Nachfragen. Klargestellt werden konnte Folgendes: Für den provisorischen Durchstoß von der Oefter zur Langenbügeler Straße wird keine Eiche gefällt. In den beiden Bypässen dort und am Hüttenweg sei nur Pkw-Verkehr zu erwarten; Lkw werde die Durchfahrt verboten, Baufahrzeuge fürs Neubaugebiet müssten über die Talburg anfahren. Linien- und Schulbusse könnten aber nach Plan verkehren, notfalls durchs Baufeld.

Parkplatzfrage ungeklärt

Nicht abschließend beantwortet wurde die Frage, wo Anwohner von Hüttenweg und Oefter Straße ihre Autos parken dürfen. Halteverbote würden, wenn nötig, an engen Stellen eingerichtet, kündigte Kaufmann an. Er und Wirths baten die Bürger um Verständnis, dass die Planer – je nachdem, wie der Bau anlaufe – kurzfristig reagieren müssten. Eine Detailplanung habe die Baufirma noch nicht vorgelegt.

Fabian May



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