Taschengeld für Griechenlandurlaub

Heiligenhaus/Düsseldorf.  Griechenland ist in diesem Sommer ein bei Deutschen wieder sehr beliebtes Reiseziel. Viele zieht es für die schönste Zeit des Jahres auf die Trauminseln wie Kreta oder Korfu ans Mittelmeer. Für die meisten Reisen sind bereits fast alle Kosten im voraus abgedeckt: An- und Abreise, Hotel, manchmal auch Verpflegung in der Unterbringung. Dennoch stellt sich vermutlich vielen Touristen die Frage, wie man in der nächsten Zeit für Schnorcheltouren oder eine Flasche Olivenöl für die Daheimgebliebenen bezahlen soll.

Das Abheben vom Geldautomaten ist nicht unproblematisch. Aktuell dürfen 60 Euro pro Tag pro Person abgehoben werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Geltautomat ausreichend gefüllt ist. Außerdem sollte mit langen Warteschlangen vor den Automaten gerechnet werden.

„Wer mit Kreditkarten bezahlen möchte, kann das in großen Hotels oder Läden weitestgehend problemlos tun“, erklärt Dr. Gerd Meyer, Sprecher der Stadtsparkasse Düsseldorf. Nur in ländlicheren Regionen und außerhalb der internationalen Ketten könnte eine Bezahlung mit der Kreditkarte oder auch der EC-Karte nicht mehr möglich sein. Aus gegebenem Anlass empfiehlt Meyer, ausreichend Bargeld mit sich zu führen. Gesetzliche Begrenzungen der Geldbeträge, die man bei Ein- und Ausreise mit sich führen darf, gebe es nicht. Nur vor Taschendieben sollte man sich schützen und das Geld sicher und verteilt aufbewahren. „Ansonsten bleibt die Situation weiter angespannt, wir können die Entwicklungen in den nächsten Tagen nicht absehen.“