Tafel bangt um ihren betagten Transporter

Foto: Duhme

Die Ehrenamtlichen der Tafel in Heiligenhaus, Zentrale der Bergischen Diakonie Aprath, freuen sich über eine Spende der Kiekert AG über 2000 Euro. Einen Tausender hatten die Mitarbeiter des Schließsysteme-Technologieführers auf ihrer Weihnachtsfeier gesammelt, um einen weiteren Tausender erhöhte die Geschäftsführung.

Bei der Tafel wird die Spende gerade dringend benötigt, denn „das Jahr begann mit vielen neuen Herausforderungen“, berichtet Renate Zanjani. „Zunächst mussten wir an allen Standorten einen stetigen Anstieg der Bedürftigen feststellen.“ Die Ehrenamtlichen kamen an ihre persönlichen Leistungsgrenzen. In Heiligenhaus gilt es inzwischen, in Stoßzeiten bis zu 130 Gäste in nur wenigen Stunden zu bewirten.

In dieser angespannten Situation musste das Tafel-Team die täglichen Routen völlig umstellen. Einer der Transporter ist nur noch eingeschränkt einsatzfähig und die Lieferungen an die Standorte verzögern sich zusehends. Der älteste Van ist nun im zwölften Jahr täglich im Einsatz und müsste – schon wegen der häufigen und teuren Reparaturen – dringend ausgetauscht werden. Und ohne zuverlässigen Transporter ist es der Tafel nicht möglich, alle Lebensmittel einzusammeln, um sie an die Bedürftigen weiterzugeben.

„Einen Teil des Geldes haben wir schon zusammen“, so Renate Zanjani von der Tafel-Leitung. Wegen der langen Lieferzeit musste die Bestellung für den Wagen schon ‘raus. Willkommen sei da jeder Cent, der die große Anschaffung „abfedert“.