Stimmst Du der Aussage des Tweets zu?

Z Ich stimme dieser Kritik absolut zu. Es trifft auch auf mich zu, ich habe keine Ahnung von Dingen wie Miete oder Steuern. Natürlich wäre es naheliegend, die Schule dafür zu kritisieren, doch meiner Ansicht nach liegt das Problem nicht an der Schulleitung oder an den Lehrern. Für mich ist es unser Schulsystem, speziell die Umstellung auf G8, die es Schule schon sehr schwer macht, den nötigen Stoff durchzunehmen. Die Idee, dass darüber hinaus noch Extrakurse oder sogar eigene Unterrichtsstunden angeboten werden sollen, ist somit völlig irrational.“

Z Für mich hat die Kölnerin in ihrer Aussage in vielen Fällen recht. Es ist nicht für alle Schüler möglich, Informationen über Dinge wie Miete oder Versicherungen zu erhalten. Einzig in einem Zusatzkurs in Sozialwissenschaften, wo nicht unbedingt ein Lehrplan vorliegt, haben wir das behandelt. Dies geschah allerdings auch nur, weil wir als Schüler Interesse daran hatten und unseren Lehrer auf die Themen angesprochen haben. Dann war allerdings von seiner Seite auch eine große Bereitschaft da. Es war gut, etwas über diese Themen zu lernen.“

Z Ich finde es eine Notwendigkeit, dass man in der Schule auf solche Dinge vorbereitet wird, weil die zentrale Aufgabe der Schule ja ist, die Kinder auf das Leben vorzubereiten. Dies wird allerdings im Moment nicht in allen Bereichen gewährleistet. Mich stört, dass es noch nicht mal an der Zeit oder sonst etwas mangelt. In der achten, neunten oder zehnten Stufe wäre noch genug Zeit, um Schüler über wichtige Dinge zu informieren. Doch dieser Zeitraum wird für Zusatzkurse, wo man den Umgang mit Word und Excel lernt, genutzt, was ich nicht gut finde.“

Z Ich finde es sehr schade, dass wir nicht die Möglichkeit bekommen, auf solche Dinge vorbereitet zu werden. Das Problem ist, dass man selber zu wenig über seine Laufbahn bestimmen kann. Es muss doch möglich sein, bei völligem Desinteresse auch Fächer wie Deutsch oder Mathematik abwählen zu können, da man sonst viele Stunden pro Woche mit für die eigenen Berufsplanungen irrelevanten Dingen verbringt. Wenn man das könnte, wäre es möglich, ein paar Wochenstunden ein Fach wie „Lebensvorbereitung“ oder „Alltag“ zu haben.“