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Stimmen und Spiel voller Gefühl

29.10.2007 | 20:36 Uhr
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Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Ludgerus. Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens vor Ort hatte die Dresdner Bank Weltklasse-Stimmen engagiert. Zuhörer spendeten fast 3000 Euro

"Vom Traum zur Realität" - Heribert Klein, PR-Chef der Dresdner Bank in NRW, begrüßte die Zuhörer beim Benefizkonzert am Sonntagabend mit einer Ansprache, in der er den Besitz von Geld mit dem Besitz von Zeit verglich: "Sie haben am Tag 86 400 Minuten zur Verfügung. Diese magische Zeit bekommen sie geschenkt - und wenn der Tag vorbei ist, dann verstreicht das Guthaben." So appellierte er ans Publikum: "Seien Sie dankbar für die Zeit, die Sie geschenkt bekommen!"

In der wundervollen Kulisse der Ludgeruskirche sind alle Plätze besetzt. Die Gäste wollten es sich nicht entgehen lassen, Weltstars der Oper hautnah und live zu erleben. Den Anfang machten Piano 4 Children. Gerade mal acht Jahre ist Yuna Nakagawa aus Japan alt und sie spielt "Frédéric Chopins Walzer" als wäre es ein Kinderspiel. Die Zuschauer sind beeindruckt von dem gefühlvollen Spiel des kleinen Mädchens und honorieren den Auftritt mit tosendem Applaus. Auch Heribert Klein ist fasziniert und fragt Yuna, ob sie noch Zeit für Freunde hat. "Da 80 Prozent der Heiligenhauser Japanisch verstehen", antwortet die Kleine in ihrer Muttersprache. Ihre Freundinnen hat sie direkt mitgebracht und so spielen die vier Achtjährigen ein Geburtstagslied - achthändig.

Auch Bonita Hyman von der New York Metropolitan Opera und Alexandra von der Weth von der Deutschen Opfer am Rhein beeindrucken mit ihren Weltklasse-Stimmen. Beinahe ehrfürchtig lauschen die Zuhörer den Arien aus unterschiedlichsten Opern. Besonders das Duett aus Sopran und Mezzosopran geht unter die Haut: Tragik und Schmerz, Leid und Hoffnung werden spürbar.

Der Eintritt war frei beim Benefiz-Konzert für Unicef anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Dresdner Bank in Heiligenhaus, allerdings bat der Veranstalter die Gäste um freiwillige Spenden: für das Kinderhilfswerk der Unicef und für den Förderverein der Kinderklinik des Klinikums Niederberg. Die Spendensumme beträgt insgesamt 2934,18 Euro und wird auf beide Projekte je hälftig verteilt.

Von Isabel Papke

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