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Stadtranderholung

Segelvergnügen mit den Optimisten

08.07.2015 | 09:21 Uhr
Segelvergnügen mit den Optimisten
Vom Motorboot aus haben die Betreuerinnen Lisa und Vanessa sowie Ausbilder Gianni Uselli die Kinder in ihren Einhand-Seglern im Blick.Foto: Heinz-Werner Rieck

Essen-Werden.   Zehn Stadtrand-Kinder aus Heiligenhaus erleben eine aufregende Woche beim Segel Club Baldeneysee. Sie lernen Wendemanöver und wie sie den Wind richtig nutzen, um auf dem Wasser zu kreuzen.

Sie heißen No Panic, Vagabund, Kavalier, Grisu grün oder Kiru – die kleinen Einhand-Segler, die da auf dem Baldeneysee unterwegs sind. An den Ruder-Pinnen sitzen Mädchen und Jungen der Stadtranderholung Heiligenhaus und haben jede Menge Spaß bei den Wendemanövern, die sie um eine Boje herum ausführen müssen.

Windstärke drei bis vier ist für den Dienstagvormittag vorhergesagt. Was zunächst wie eine größere Herausforderung für die zehn jungen Teilnehmer aussieht, erweist sich auf dem Wasser als weniger dramatisch: Der Wind flaut ab. Jetzt müssen die Kinder eher schauen, wie sie den Wind ins Segel bekommen.

In der zweiten Ferienwoche stehen sportliche Aktivitäten auf dem Programm der Stadtranderholung: Verschiedene Vereine bieten den Sechs- bis Zwölfjährigen die Möglichkeit, für sie neue Sportarten auszuprobieren. Der Segel Club Baldeneysee gehört dazu. Zum Konzept von Ausbilder Gianni Uselli und Jugendwartin Jessica Wollny gehört es dabei, die Kinder möglichst früh an die Praxis heranzuführen.

„Wir durften am ersten Tag schon raus aufs Wasser“, ist denn auch die elfjährige Maria total begeistert. „Segeln ist richtig cool“, findet sie. Henriette, 7, die diesmal mit ihr den Optimistensegler Grisu grün für die Fahrt bereit macht, hat den Achterknoten allerdings noch nicht so drauf. Kein Problem. Leif ist flugs zur Stelle und erweist sich als Knoten-Profi. Nach einigem Üben gelingt er auch Henriette und sie sichert die Schot.

Wie wichtig die richtige Handhabung dieser Leine zum Bedienen eines Segels ist, erläutert Uselli, während die Kinder abwechselnd im Übungsboot auf der Wiese des Segelvereins das Wenden üben. „Die Schot immer zwischen den Fingern halten, nicht um das Handgelenk wickeln. Wenn Ihr bei einer Windböe schnell reagieren müsst, kann es zu bösen Unfällen kommen“, macht er den Eleven deutlich.

Sicherheit ist oberstes Gebot, bevor es mit den aufgetakelten Booten hinunter zum Steg geht. Dazu gehört nicht nur das Beherrschen der Regeln auf dem Wasser und die Handhabung eines Bootes. „Die Kappe sollte bei Sonnenschein nicht fehlen“, sagt Vereinsmitglied Mika Baumgart, der die Segelwoche begleitet, als er die orangefarbenen Schwimmwesten von Paul, Fynn und Tim überprüft. „Alles eingecremt?“, fragt Baumgart noch. Die Jungs nicken. Dann steht dem Segelvergnügen nichts mehr entgegen.

Ruder und Schwert befestigen

Am Steg befestigen alle zunächst Ruder und Schwert. Jan und Leif, die im vergangenen Sommer schon mal einen Segelkurs absolviert hatten, dürfen sogar alleine segeln. Während die Stadtrand-Betreuerinnen Lisa und Vanessa mit Gianni Uselli im Motorboot ein Auge auf die Optis haben, kreuzt Mika Baumgart mit seinem Segler über den Baldeneysee. Nach gut einer Stunde lotsen die Betreuer die Schar zurück an Land – Essen fassen.

Petra Treiber

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2015-07-08 09:21
Heiligenhaus