"Schulverbund wäre tragfähige Lösung"
20.06.2007 | 08:47 Uhr 2007-06-20T08:47:58+0200CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Droste bezieht Stellung zur Diskussion über die Oberilp
Die Diskussion um die Zukunft der Grundschule Oberilp hat auch der Heiligenhauser CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Wilhelm Droste verfolgt: "Die demographische Entwicklung führt nicht nur hier, sondern in vielen Teilen des Landes zu sinkenden Einwohner- und damit natürlich auch sinkenden Schülerzahlen." Die Konsequenzen lägen auf der Hand: Für weniger Schüler könnten nun mal nicht eine gleiche Anzahl von Schulen vorgehalten werden. "Deshalb müssen ohne Frage unpopuläre, aber unvermeidbare Lösungen gefunden werden", sagt Droste.
Er findet, dass die Stadt Heiligenhaus diese sensible Frage mit der notwendigen Behutsamkeit behandelt: "Es war gut, dass die Verwaltung so schnell aufgezeigt hat, wie auf die sinkenden Schülerzahlen reagiert werden könnte. Und ich finde es couragiert, dass die Verwaltung die entsprechende Beschlussvorlage nach ausführlicher Beratung erst einmal zurückgezogen hat." Auch seiner Meinung nach bestehe immerhin "die kleine Hoffnung, dass die erforderliche Schülerzahl noch erreicht werden könnte". Im neuen Schuljahr könne dann immer noch über die Zukunft der Grundschule beraten werden.
Der Landtagsabgeordnete sieht in einem Grundschulverbund grundsätzlich eine tragfähige Lösung: "Die Landesregierung hat vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ganz bewusst nach Wegen gesucht, den Fortbestand kleiner wohnortnaher Grundschulstandorte zu sichern. Genau dazu dient die neue Möglichkeit der Einrichtung eines Grundschulverbundes." Wünschenswert wäre es Drostes Ansicht nach, "wenn damit auch in Heiligenhaus ein wohnortnahes Grundschulangebot erhalten werden könnte".
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