Schiefe Pflastersteine sind Stolperfalle auf Heiligenhauser Rathausplatz

Friedhelm Densborn kreidet auf dem Rathausplatz eingesunkene Gehwegplatten an, über die er bereits gestolpert ist.
Friedhelm Densborn kreidet auf dem Rathausplatz eingesunkene Gehwegplatten an, über die er bereits gestolpert ist.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Im Rahmen der WAZ-Ankreideaktion markiert Friedhelm Densborn die betreffende Stelle auf dem Heiligenhauser Rathausplatz.

Heiligenhaus..  Beinahe täglich ist Friedhelm Densborn unterwegs in der Heiligenhauser Innenstadt, dreht seine Runde über die Hauptstraße und den Kirchplatz. Oft wird der 68-Jährige auf seinem Weg von Bekannten mit „Hallo“ begrüßt, „dann plaudern wir ein bisschen über dies und das“, berichtet er der WAZ. Zum Beispiel auch über so manche Stolperfalle, die sich auf der Hauptstraße findet.

„Auf dem Rathausplatz zum Beispiel, vor dem Schuhgeschäft, da sind ein paar Pflastersteine derartig eingesunken, dass man arg drüber fallen kann“, betont der Heiligenhauser und malt ein dickes Kreidekreuz auf die betreffende Stelle des Platzes im Rahmen der WAZ-Ankreideaktion.

„Ich habe das schon lange vor Weihnachten einem Stadtwacht-Mitarbeiter gezeigt, nachdem ich selbst beinahe hingefallen wäre. Der wollte sich kümmern. Doch passiert ist nichts, gar nichts“, sagt Densborn und Verärgerung klingt in seiner Stimme mit. Ob denn erst was Schlimmes passieren müsse, fragt er sich angesichts der gerade an Markttagen hohen Passantenfrequenz auf dem Rathausplatz.

„Die gleiche Situation ist vor der Aldi-Passage, auch da ist fast schon ein Loch durch die abgesunkenen Pflastersteine entstanden“, moniert der Rentner. Menschen mit Rolltoren oder Eltern mit Kinderwagen müssten schon aufpassen, um nicht hängen zu bleiben.

Und noch einen kritischen Punkt zeigt Friedhelm Densborn der WAZ: Die Kirschbäume vor dem alten Pastoratsgebäude würden mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen – trotz der großzügigen Baumscheiben am Rande der Parkbuchten. „Die ausparkenden Autos fahren da immer drüber. Das muss doch nicht sein“, findet der Heiligenhauser und regt an: „Da sollten Poller hin, die kann keiner so schnell umfahren.“ Und was ihn außerdem ärgert: „Trotzdem es die Umgehungsstraße gibt, fahren immer noch viel zu viele Laster hier über die Hauptstraße, und das ist bestimmt kein Lieferverkehr!“

Ärgernisse im Stadtgebiet

Ärgern auch Sie sich über Dreckecken, volle Mülleimer, zugewucherte Gehwege oder miserable Beleuchtung: Auch in diesem Jahr drückt die WAZ den Lesern die Kreide in die Hand. Damit können Sie Ihre Ärgerecke nicht nur farbig markieren, sondern Schäden und Missstände auch für andere sichtbar machen.

In Text und Bild wird die WAZ anschließend über die größten Ärgernisse berichten. Mitmachen ist dabei ganz einfach: Die bunten Mal-Instrumente können sich die Heiligenhauser in der Redaktion abholen und ihre persönlichen Kontaktdaten hinterlassen.

Melden Sie sich bei der WAZ-Lokalredaktion, Jahnstraße 1, 42579 Heiligenhaus, Tel. 02056/9853-12 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an redaktion.heiligenhaus@waz.de.