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Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an

30.10.2012 | 16:57 Uhr
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
Ein Pudel ist bei einem Sonntagsspaziergang in Heiligenhaus schwer von einem Schäferhundmischling verletzt worden.Foto: Gerd Hermann

Heiligenhaus.  Ein Schäferhundmischling hat sich bei einem Sonntagsspaziergang in einen Pudel verbissen. Das Tier wurde schwer verletzt. Die Halterin des Pudels, eine 44- jährige Heiligenhauserin, wollte ihrem Tier helfen und wurde ebenfalls gebissen. Die Polizei sucht nun nach dem Schäferhund-Halter.

Bei einem Spaziergang am Sonntag begegneten sich laut Polizei auf einem Wirtschaftsweg, der die Ratinger Straße mit der Hülsbecker Straße verbindet, im Bereich der Autobahnbaustelle, die Begleiter von zwei Hunden mit ihren Tieren: einem Pudel und einem Schäferhundmischling.

Beide Hunde liefen frei und der Schäferhund soll sich unvermittelt in den Pudel so verbissen haben, dass auch sein Halter ihn nicht am Halsband zurückziehen konnte. Die Halterin des Pudels, eine 44- jährigen Heiligenhauserin, die mit ihrem 54- jährigen Begleiter unterwegs war, wollte ihrem Tier helfen und wurde dabei in die Hand gebissen und verletzt. Als ihr Begleiter den Schäferhund trat, ließ dieser von dem Pudel ab.

Pudel musste operiert werden

Daraufhin kam es aber zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 54- Jährigen mit dem unbekannten Schäferhundhalter, einem ca. 40 - 45 Jahre alten, kahlköpfigen, ca. 180 cm großen, vollschlanken Mann. Dann trennten sich die beteiligten Parteien. Der Pudel wurde mehrfach gebissen und musste schwer verletzt medizinisch versorgt und operiert werden.

Die Begleiter des Schäferhundes werden wie folgt beschrieben: Insgesamt waren es zwei Männer, zwei Frauen und zwei Kinder. Eine Frau war blond und hatte eine hellblaue Jacke an. Eine der Frauen hatte einen schwäbischen Dialekt. Die Kinder waren etwa zwischen 5 bis10 Jahre alt. Der Schäferhundmischling war ein Rüde, er hatte kurze Haare, mittel-/ bis dunkelbraun.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung ein. Hinweise an 02056/ 9312 - 6150.


Kommentare
01.11.2012
12:02
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von inserv | #10

Na hoffentlich werden jetzt die ungefährlichen Hundehalter zu ihren ungefährlichen Hunden in einen Zwinger gesperrt, damit sie sich da schmusend aneinander schmiegen können. Da dürfen sie sich dann ihrem Rudeltrieb ungehemmt hingeben...

Und all diejenigen, die von den armen Hunden gebissen worden sind, dürfen sich dann mal darüber freuen, dass sie sich auch vor einer (Hunde-)Schnauze mal hektich bewegen dürfen. Ohne Angst haben zu müssen, dass sie gebissen werden könnten...

1 Antwort
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von tierfreund61 | #10-1

Selten so ein Quatsch gelesen!

31.10.2012
17:46
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von dorfbeobachter | #9

"Fakt ist jedoch, dass HUndehaltern größere soziale KOmpetenzen bescheinigt werden. "

Ist die Bescheinigung vom Deutschen Schäferhundzüchterverband ausgestellt worden?

Oder meinten Sie, dass Hundehaltern "größere soziale KOmpetenzen bescheinigt werden" als ihren Fiffies?

Wie auch immer, "Blondi" war ja auch nur ein deutscher Schäferhund, hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blondi

31.10.2012
13:23
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von manliblau | #8

Ich meine, bevor man über andere, ob Mensch oder Tier, urteilt, sollte man immer beide Seiten hören. Denn wenn man den Bericht genau liest wird klar das es sich bis jetzt nur um die Aussage der einen Hundehalterseite handelt. Solange der Sachverhalt nicht genau geklärt ist sollte man niemanden vorverurteilen.

31.10.2012
11:11
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von ExWalsumer | #7

Es gibt keine gefährlcihen Rassen, nur gefährliche Halter. Generell sollte wohl jeder Halter eines Hundes mal zu einem Wesenstest. Natürlich ist es einfacher einen verbissenen Pudel los zu bekommen als eine Dogge, aber so weit darf es ja garnicht erst kommen.

Ich habe zwar kein Hund, aber schon so meine Erfahrungen gemacht. Mit dieversen Hunden, zuletzt einer Spanischen Dogge, die nie gebellt hat und immer nur spielen wollte und total Menschenbezogen war und ganz schockiert reagiert als ihm ein Pudel begegnete, der ihn beißen wohlte, statt zu spielen. Andererseits hatte ich auch schon eine Trethupe am Hosenbeinhängen, was die Besitzerin wohl recht lustig fand bis ich das Tier durch den Hausflur geflogen ist.

2 Antworten
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von freimeinung | #7-1

Bezüglich des Verhaltens einiger Hundehalter geben ich Ihnen uneingeschränkt recht. Allerdings frage ich ich mich, worüber sich die Stadtverwaltung noch wundert wenn für über 80.000 Einwohner und dementsprechend viele Hunde keine einzige ,offizielle Hundefreilauffläche zur Verfügung gestellt wird. Ausreichend Mülleimer oder Hundkotbeutelstationen vermisst man an den bekannten Stellen (wie z.b. am Pollen) ebenfalls. So ist vorprogrammiert, dass man mit Hunden auf das Gebiet von Bauern gerät. Dies entschuldigt aber natürlich nicht das unangemessene Verhalten vieler dort.

Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von freimeinung | #7-2

Mein Beitrag gehört eigentlich unter #5. Verklickt.

31.10.2012
10:46
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von Pellet | #6

Ja, vor Jägern sollte man vorsichtig sein. Es sind schon viel zu viele Menschen verletzt oder getötet worden, von Tieren ganz zu schweigen.
Es gibt leider viel zu viele Asoziale, warum sollten Hundehalter da eine Ausnahme sein? Fakt ist jedoch, dass HUndehaltern größere soziale KOmpetenzen bescheinigt werden.

31.10.2012
10:18
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von dorfbeobachter | #5

Letzte Woche am Pollen in Velbert: ein frei laufender mittelgroßer Hund besst sich am Hosenbein eines allein joggenden Jugendlichen fest. Die Halterin quatscht ungerührt mit einer anderen Hundemutti.
Auf die freundlich uns sachliche Bitte, doch den eigenen Hund zu beaufsichtigen kommte die Antwort, dass "auch Du an die Leine gehörst".
Erst der Hinwes, dass der Jagdpächter steunernde Hunde erschießen darf, brachte die "Dame" dazu, ihr asoziales Verhalten zu ändern.

Im Frühjahr, Parkplatz am Pollen: ein älterer Herr der seinem Auto entsteigt, bittet in einem freundlichen Ton mehrere Hundehalter, diese an die Leine zu nehmen. Der Mann wird wüst beschimpft. Erst als er ein ordentliches Jagdgewehr aus dem Kofferraum zieht (es war der Jagdpächter, der sich für einen Rundgang umzog), ist Ruhe.

Regelmäßig sieht man dort, wie Fiffis zum Kacken in die Felder gelassen werden, obwohl der Landwirt Schilder aufgestellt hat. Irgendwann wird dieser Freilauf für alle gesperrt, dank dieses Verhaltens.

31.10.2012
09:33
;-))
von Partik | #4

Eine Anzeige wegen Tierquälerei und Sozialstunden, wenn man einen Hund tritt, der sich in einen andren Halter und dessen Hund verbeißt? :-))

Als permanent von solchen freilaufenden Kötern bedrängter Radfahrer, ist das mal eine nette Geschichte, wenn sich die Halter von frei laufenden, sich ineinander verbeißenden, Hunden gegenseitig das Gesicht umformen.

Die nächste Stufe ist sicherlich, dass sich die Halter irgendwann mit Tierabwehrspray ausrüsten. Wäre auch viel humaner als den angreifenden Hund zu treten. Eine Ladung Pfefferspray in die Nase, und da ist nicht mehr viel mit beißen ;-)

Man muss nur aufpassen, dass der Pfeffernebel nicht auch noch unbeabsichtigt in Richtung des anderen Halters zieht *lächel*

31.10.2012
09:31
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von Pellet | #3

Das Schäferhunde wegen der Lobby nicht auf Listen stehen ist richtig. Das sie auf die Listen gehören ist absoluter Unsinn. Rasselisten sind wissenschaftlich nicht haltbar. Punkt. Medien und Politik wollen es nur nicht zur Kenntnis nehmen, dass man die Gefährlichkeit von Hunden eindeutig nicht an Rassen festmachen kann. Sie frönen weiter dem Rassismus. Dabei spielen gerade die Listenhunde spielen in Beißstatistiken IMMER eine völlig untergeordnete Rolle. Schäferhunde führen dagegen regelmäßig die Statistiken an, weil diese armen Tiere so oft mißbraucht werden. Sie werden nicht nur körperlich krank gezüchtet aus Profitgier, sondern auch aus Dummheirt und Ignoranz auf vielen Hundeplätzen psychisch kaputt gemacht und körperlich traktiert.

2 Antworten
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #3-1

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Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von tierfreund61 | #3-2

Sie haben vollkommen Recht. Diese Schäferhundvereine sind reine Egovereine. Erfolg mit Druck und Schlägen nur um über den Hund sich wichtig zu tun. Schaut Euch mal an, wieviel junge Schäferhunde abgegeben werden. Bringt der Hund nicht den erwünschten Erfolg wird er abgegeben oder irgendwo angebunden. Erschreckend sind diese Roboterhunde mit angelegten Ohren. Und dann die Tiere noch als Familienhunde bezeichnen, wie krank. Das solche Halter oder Vereine nicht unangemeldet kontrolliert werden. Unfassbar! Ich möchte nicht jeden Halter eines Schäferhundes damit verallgemeinen, aber wer so etwas duldet macht sich mitschuldig!!

31.10.2012
08:44
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von Susan2012 | #2

Schäferhunde stehen nur wegen der Lobby nicht auf der Liste - da gehören Sie aber drauf, denn die sind genau so gefährlich wie die anderen "Kampfhunde"

30.10.2012
19:25
Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von finnisworld | #1

Hmh. Normales Rudelverhalten. Also bei den Tieren. Der Tritt gegen den Schäferhund muss zur Anzeige wegen Tierquälerei führen. Der körperliche Angriff gegen den Halter ebenfalls. Anzeige wegen Verstoß gegen die Leinenpflicht und Ruhestörung im Park. Verunreinigung der Gehwege durch Hundeblut. Und die anderen Begleiter haben nur zugeschaut ? Das uncouragierte Verhalten ist ja unfassbar. Alle Sozialstunden verpassen.

2 Antworten
Was für ein Blödsinn
von urgs-nee | #1-1

@finnisworld: Mit Verlaub, aber das ist totaler Unsinn! Zwei Hunde, die sich fremd sind und zwangsweise "begegnen", sind kein Rudel! Ein Hund, der seine Artgenossen ohne Vorwarnung hochaggressiv anfällt, verhält sich äußerst gestört u. überhaupt nicht typisch für einen normalen Hund. Die Schuld dafür liegt beim Halter, der sein Tier nicht entsprechend hält und führt. Das ist Tierqälerei.
Viel zu viele Leute halten sich Hunde und interessieren sich nicht den Hauch dafür, wie sie ihm gerecht werden. Stattdessen interpretieren und manipulieren sie Verhalten u. Bedürfnisse ihres Hundes willkürlich, im ganz persönlichen Interesse. Das führt dann bei manchen Hunden zu abartigem Verhalten (wie z.B. übermäßiger Aggression gegen Artgenossen), wogegen allzuhäufig von dieser Art Hundehalter, auch überhaupt nichts unternommen wird. Das ist Tierquälerei.
Zu versuchen, seinen eigen Hund gegen so eine "menschengemachte Bestie" zu verteidigen, ist verständlich.

Schäferhund verbeißt sich in Pudel und greift dessen Frauchen an
von RennYuppieRenn | #1-2

@urgs-nee Schon mitbekommen dass einige Kommentatoren hier das genaue Gegenteil von dem Schreiben, was sie meinen?

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