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Schuljahr 2010/2011

Realschule ist wieder sicher dreizügig

18.02.2010 | 17:43 Uhr
Realschule ist wieder sicher dreizügig

Heiligenhaus.„Wir freuen uns!“, sagt Sonia Cohen. Und dazu hat die Leiterin der Realschule auch allen Grund. Ganz knapp konnten im Vorjahr drei Klassen gebildet werden (58 Fünftklässler), diesmal jedoch ist die Dreizügigkeit von vornherein gesichert: Für das Schuljahr 2010/2011 wurden 74 Mädchen und Jungen angemeldet.

Dass die Realschule davon profitiert hat, dass die Anmeldetermine an den drei weiterführenden Schulen vor Ort erstmals parallel und nicht hintereinander angeboten wurden, vermutet Schulamtsleiter Ulrich Friese: „Wahrscheinlich haben sich mehr Eltern von vornherein für die Realschule entschieden.“

Gestiegen ist die Zahl der Anmeldungen allerdings auch am Immanuel-Kant-Gymnasium: 125 Fünftklässler wollen ab dem Sommer die Schule in der Herzogstraße besuchen; im Vorjahr waren 105 Mädchen und Jungen angemeldet worden.

Mehr Anmeldungen als Kapazitäten – das ist traditionell die Situation an der Gesamtschule. Diesmal wurden 154 Anmeldungen registriert, Zusagen gab es jedoch nur für 116 Kinder. Denn mit viermal 29 Schülern ist der Klassenfrequenzhöchstwert erreicht.

Einige Verschiebungen sind in den kommenden Wochen und Monaten durchaus noch möglich. Zum einen durch Umzüge, aber auch dadurch, dass die an der Gesamtschule abgewiesenen Schüler sich nun neu orientieren müssen. Zum anderen warten manche Eltern erfahrungsgemäß auch noch ausstehende Anmeldeverfahren in umliegenden Städten ab. Dass Nachmeldungen vor allem zu Gunsten der Realschule gehen werden, davon geht Ulrich Friese aus.

Rund 280 Heiligenhauser Viertklässler wechseln in diesem Sommer an eine weiterführende Schule. Im kommenden Jahr werden es voraussichtlich nur 240 sein.

Sabine Kreimeier

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Kommentare
18.02.2010
16:57
Realschule ist wieder sicher dreizügig
von Frage | #1

Ein Grund für die Verschiebung der Anmeldezahlen dürfte auch die Schließung der Hauptschule in Heiligenhaus sein. Viele Eltern befürchten ein Absinken des Niveaus der Gesamtschule, weil sie davon ausgehen, dass vermehrt Schüler, die eigentlich für die Hauptschule angemeldet worden wären.

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