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Rathausplatz wird größer

19.05.2012 | 10:16 Uhr
Rathausplatz wird größer
Nach der Umgestaltung des Rathausplatzes werden diese zwei Parkplätze vor den aktuellen Pollern wegfallen. Foto: H.W. Rieck WAZ FotoPool

Heiligenhaus.   Die Bepflasterung des Platzes soll im gleichen Muster auf der ehemaligen Fahrbahn „Am Rathaus“ fortgesetzt werden. Mehr Platz für die Marktbeschicker.

Eine Vergrößerung des Rathausvorplatzes hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt in seiner Sitzung am Dienstagabend bei zwei Gegenstimmen beschlossen. Der Platz soll sich zukünftig bis zu den Gebäuden der jetzigen Straße „Am Rathaus“ ausdehnen. Damit soll das seit August 2009 bestehende Provisorium auch baulich umgesetzt werden.

Und zwar konkret durch zwei Maßnahmen: Zum einen wird die Bepflasterung des Platzes im gleichen Muster auf der ehemaligen Fahrbahn „Am Rathaus“ fortgesetzt. „Die Straße verschwindet völlig“, sagt Michael Krahl, Leiter des Fachbereichs Technik und Straßenbau. Zum anderen werden die Poller im Bereich der Linderfeldstraße bis zu eben dieser Straße vorgezogen. Diese werden hydraulisch im Boden versenkbar sein, so dass Marktbeschicker und andere Zulieferer nach Anmeldung weiterhin passieren können. Die bisher vor den aktuellen Pollern geduldeten Parkplätze entfallen.

Die dadurch entstehende zusätzliche Fläche soll vor allem dem Markt zugute kommen: Die Verwaltung hofft auf eine Vergrößerung des Sortiments. Außerdem können die Marktstände aus dem Innenhof auf den zentralen Platz umziehen. Dort sollen sie sowohl für Marktkunden sichtbarer sein als auch weniger störend für die Feuerwehr – bislang beeinträchtigen die Stände nämlich deren Zufahrt zum Innenhof.

Grüner wird der Rathausplatz indes nicht: Auf zusätzliche Bäume will die Stadtverwaltung zugunsten des Bühnenstandortes und eines größeren Marktrundganges verzichten.

Die SPD lobte ausdrücklich das Konzept der Rathausplatzvergrößerung. In Person ihres Fraktionsvorsitzenden Peter Kramer stellte sie allerdings fest, dass die damit einhergehende Attraktivierung der Innenstadt idealerweise vor Fertigstellung des geplanten Einkaufszentrums, zumindest aber zeitgleich abgeschlossen sein sollte.

Gegen die Erweiterung des Rathausvorplatzes sprach sich lediglich WAHL-Mann Lothar Nuthmann aus. Zwar begrüßt er den Plan an sich, betrachtet den finanziellen Anteil der Stadt in Höhe von 55 000 Euro aber als vermeidbare Kosten, die es einzusparen gelte, statt sie „über den Dispo“ zu finanzieren. Die Inanspruchnahme des Zuschusses aus der Städtebaulichen Förderung könne nicht als Rechtfertigung für eine höhere Kreditaufnahme dienen. Deshalb will die WAHL den Umbau des Platzes verschieben. An die Adresse der Stadtverwaltung sagte Nuthmann dazu: „Wenn Sie nicht dazu in der Lage sind, das zu tun, fragen wir beim Ministerium an.“

Monique de Cleur


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