Mosquitos sind für den Jugendrat keine Lösung
22.04.2008 | 13:57 Uhr 2008-04-22T13:57:00+0200
Inzwischen hat auch der Jugendrat seine Stellungnahme zu den Mosquitos am IKG abgegeben. Er sagt:
"Seit ein paar Monaten gibt es jetzt schon die so genannten Mosquitos am IKG, Geräte, die durch Bewegungsmelder aktiviert werden und Töne auf einer so hohen Frequenz abgeben, dass sie nur junge Menschen bis Mitte 20 hören können. Sie sollen dazu dienen, jugendliche Randalierer abends vom Schulhof fern zuhalten. Wir, der Jugendrat Heiligenhaus, stehen dem jedoch kritisch gegenüber. Natürlich sind auch wir der Meinung, dass an öffentlichen Gebäuden kein Vandalismus stattfinden darf, doch was spricht dagegen, wenn man sich dort abends einfach nur aufhält? Wir finden es in Ordnung, wenn man Jugendliche aus den Ecken fern hält, damit sie in diesen nicht urinieren, aber kann es eine Lösung sein, sie ganz von öffentlichen Plätzen vertreiben zu wollen? Natürlich, das ist momentan nicht geplant, wie auch der Bürgermeister betonte, aber als Jugendlicher fühlt man sich trotzdem unerwünscht und übergangen! Unserer Meinung nach wird durch das Vertreiben das Problem nicht behoben, sondern nur verschoben. Besser wäre es, einen Ort zu schaffen, an dem sich Jugendliche zu späteren Uhrzeiten aufhalten können, anstatt sie von Ort zu Ort zu verjagen.Außerdem werden die Mosquitos bereits um 19.30 Uhr eingeschaltet, ein Zeitpunkt, zu dem auch noch Kinder auf dem Schulhof spielen. Wichtig wäre es, zwischen Kindern, „harmlosen“ Jugendlichen und Randalierern zu differenzieren, aber gerade das können die Mosquitos nicht.Die Stadt muss sich fragen, ob das der einzige Lösungsansatz bleiben sollte.
Außerdem möchten wir hier noch einmal betonen, dass wir im Gegensatz zu Dr. Jan Heinisch durchaus der Meinung sind, dass Jugendliche eine Lobby haben: Wir als Jugendrat sind bereit, uns für die Heiligenhauser Jugend einzusetzen und immer für Anregungen offen
Seit ein paar Monaten gibt es jetzt schon die so genannten Mosquitos am IKG, Geräte, die durch Bewegungsmelder aktiviert werden und Töne auf einer so hohen Frequenz abgeben, dass sie nur junge Menschen bis Mitte 20 hören können. Sie sollen dazu dienen, jugendliche Randalierer abends vom Schulhof fern zuhalten. Wir, der Jugendrat Heiligenhaus, stehen dem jedoch kritisch gegenüber. Natürlich sind auch wir der Meinung, dass an öffentlichen Gebäuden kein Vandalismus stattfinden darf, doch was spricht dagegen, wenn man sich dort abends einfach nur aufhält? Wir finden es in Ordnung, wenn man Jugendliche aus den Ecken fern hält, damit sie in diesen nicht urinieren, aber kann es eine Lösung sein, sie ganz von öffentlichen Plätzen vertreiben zu wollen? Natürlich, das ist momentan nicht geplant, wie auch der Bürgermeister betonte, aber als Jugendlicher fühlt man sich trotzdem unerwünscht und übergangen! Unserer Meinung nach wird durch das Vertreiben das Problem nicht behoben, sondern nur verschoben. Besser wäre es, einen Ort zu schaffen, an dem sich Jugendliche zu späteren Uhrzeiten aufhalten können, anstatt sie von Ort zu Ort zu verjagen.Außerdem werden die Mosquitos bereits um 19.30 Uhr eingeschaltet, ein Zeitpunkt, zu dem auch noch Kinder auf dem Schulhof spielen. Wichtig wäre es, zwischen Kindern, „harmlosen“ Jugendlichen und Randalierern zu differenzieren, aber gerade das können die Mosquitos nicht.Die Stadt muss sich fragen, ob das der einzige Lösungsansatz bleiben sollte.
Außerdem möchten wir hier noch einmal betonen, dass wir im Gegensatz zu Dr. Jan Heinisch durchaus der Meinung sind, dass Jugendliche eine Lobby haben: Wir als Jugendrat sind bereit, uns für die Heiligenhauser Jugend einzusetzen und immer für Anregungen offen."
Die Ratsfraktionen von CDU und SPD haben nach wie vor noch nicht reagiert.
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