MGV Heimatklänge lässt bei Konzert den Dom erklingen

Beim Kirchenkonzert ließ der MGV Heimatklänge bereits vor zwei Jahren die Pfarrkirche St. Suitbertus erklingen.
Beim Kirchenkonzert ließ der MGV Heimatklänge bereits vor zwei Jahren die Pfarrkirche St. Suitbertus erklingen.
Foto: Uwe Möller
Was wir bereits wissen
Chor bietet Ende Oktober bei kirchenmusikalischer Andacht ein strammes Programm und eine Mischung aus liturgischem Gehalt und sakraler Chormusik.

Heiligenhaus..  Der traditionsreiche Männergesangverein „Heimatklänge“ verabschiedete sich im vergangenen Jahr von der großen Bühne. Nun ist er zurück. In einem kleineren und intimen Rahmen werden die rund 30 Herren den Heiligenhauser Dom zum Klingen bringen. In einer kirchenmusikalischen Andacht am 30. Oktober gedenken sie Verstorbenen, die den Chor auf seinem erfolgreichen Weg begleiteten.

Der Abschied von den großen Bühne bedeutete nicht, dass die Heimatklänge für immer verstummen. „Wir sind immer noch aktiv. Die Freude am gemeinsamen Singen ist ungebrochen“, erklärt der erste Vorsitzende Gerd Schlupkothen.

Verbundenheit zu sakraler Musik

Neben den Konzerten in der Aula des Kant-Gymnasiums waren die Heimatklänge auch immer Stammgäste in den Heiligenhauser Kirchen. Diese Verbundenheit zur sakralen Musik liegt nicht nur in den Ursprüngen des im Jahre 1911 gegründeten Männergesangsvereins, sondern wuchs auch mit künstlerischen Leitung durch Michael Smetten.

Dieser ist hauptberuflich Kirchenmusiker und Kantor der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael in Velbert. „In Heiligenhaus war das immer unser Markenzeichen, auch solche Konzerte zu geben“, so Schlupkothen. Über die vergangenen Jahrzehnte habe sich ein reiches Repertoire gehaltvoller Kirchenmusik angesammelt, aus denen die Heimatklänge schöpfen können.

Sitzplatz in St. Suitbertus sichern

Die Heimat zum Klingen zu bringen, das haben sich die Musiker auf die Fahne geschrieben und werden das auch bei der Andacht mit Pfarrer Alfons Demand in St. Suitbertus tun. „Es wird elf Chorvorträge geben. Ein strammes Programm und eine gute Mischung aus liturgischem Gehalt und sakraler Chormusik“, findet Schlupkothen. Darunter lassen sich auch Stücke aus der weltlichen Chorliteratur von Gerd Sorg und Franz Abt finden. „Es ist ausdrücklich eine öffentliche Veranstaltung für Anhänger aus den vergangenen Jahrzehnten und jeden, der interessiert ist“, so Dr. Roland Gzuk, 2. Vorsitzender. Denn so wie auch die Heimatklänge noch aktiv Freude an der Musik hätten, hätten es auch noch die zahlreichen Fans des Chores.

„Vor zwei Jahren mussten wir noch Stühle dazu stellen, weil es so voll wurde“, erinnert sich Gzuk. Wer sich also am 30. Oktober einen Sitzplatz in St. Suitbertus sichern möchte, sollte früh dort sein. Einlass ist um 16.15 Uhr und Beginn um 17 Uhr. Das Konzert ist kostenlos, um eine Kollekte wird gebeten.