Man geht der Sache auf den Grund

Heiligenhaus / Haan / Essen..  Das Bemühen, den „unbekannten Dümpel-Objekten“ per telefonischer Recherche nachzuspüren, erweist sich als genauso geheimnisvoll und teils schräg-amüsant wie die kleine Expedition per Kamera und Modellschiff. Die Stadtwerke sind zwar mit ihrem historischen Domizil ein direkter Nachbar des Abtskücher Stauteichs – aber leider nicht zuständig: „Der gehört doch dem BRW.“

Also lässt man’s in Haan klingeln, beim Bergisch Rheinischen Wasserverband – leider ebenfalls vergebens: „Fragen Sie mal beim Ruhrverband“, ist dort die erschöpfendste Auskunft. Fast müßig zu erwähnen, dass auch der Pressesprecher des Ruhrverbandes – nach Rücksprache mit einem Ingenieur seines Hauses – den Fragenden weiter verweisen möchte: zurück zum BRW.

Etwa ein herrenloses Gewässer?

Moment mal, da waren wir doch schon, jedenfalls telefonisch. Fast könnte der Verdacht aufkommen, der Abtskücher Stauteich wäre ein herrenloses Gewässer, auf dem sich Schwäne, Enten und Blesshühner in vogelfreier Anarchie tummeln. Doch Markus Rüdel, der Ruhrverbands-Pressesprecher, hat ein Einsehen: „Wir klären das!“ Wahrscheinlich ist jetzt auch seine journalistische Neugier geweckt.

Der Rückruf lässt denn auch nicht lange auf sich warten – mit überraschendem Ergebnis: „Wir gucken uns das Morgen früh an.“ Man wolle – jetzt wieder beim BRW – der Sache auf den Grund gehen. Auflösung folgt also – hoffentlich.