Lebensgefährlich - Döner-Grill heizt kaltes Schlafzimmer
03.02.2012 | 18:39 Uhr 2012-02-03T18:39:00+0100
Heiligenhaus. Eine 39-jährige Frau wurde nahezu besinnungslos in ihrem Bett aufgefunden. Ihr Lebensgefährte klagte nur über Schwindelgefühl. Der Mann hatte einen propangasbetriebenen Döner-Grill besorgt und diesen im Schlafzimmer mit offen brennenden Flammen in Betrieb gesetzt.
Beinahe das Leben gekostet hat zwei Heiligenhauser die ungewöhnliche Art und Weise, wie sie ihre winterlich kalte Wohnung in einem Haus- und Geschäftsanbau an der Hauptstraße zusätzlich beheizten.
Als ein 64-jähriger Mann und seine 39-jährige Lebensgefährtin am Abend des 1. Februar gegen 23.30 Uhr zu Bett gingen, war es ihnen dort eindeutig zu kalt. So besorgte der Mann einen propangasbetriebenen Döner-Grill und setzte diesen im Schlafzimmer mit offen brennenden Flammen in Betrieb. Zwar sorgte das Gerät über Nacht offenbar für angenehme Temperaturen, gleichzeitig aber ohne ausreichende Zu- und Ablufteinrichtungen auch für weniger Sauerstoff und einen lebensgefährlichen Anstieg von Kohlenmonoxid (CO) in der Raumluft.
Die unmittelbaren Folgen davon spürte der 64-Jährige am nächsten Morgen selbst, als er gegen 7.30 Uhr die Wohnung verließ, um zur Arbeit zu gehen, sich dabei ungewohnt unwohl und schwindelig fühlte, dieses aber normalen Blutdruck- und Kreislaufproblemen zuschrieb.
CO-Vergiftung
Als die 39-jährige Lebensgefährtin dann aber gegen 11.30 Uhr nicht verabredungsgemäß zur Arbeit erschien und auf Klingeln und Klopfen an der Wohnungstür gegen 13.30 Uhr auch nicht öffnete, verständigte der 64-Jährige die Polizei. Zusammen mit der Feuerwehr wurde die Wohnung nur wenige Augenblicke später gewaltsam geöffnet. Die 39-jährige Frau wurde nahezu besinnungslos in ihrem Bett aufgefunden und mit notärztlicher Erstversorgung zur Uni-Klinik Düsseldorf gebracht. Die Patientin sei zwar außer Lebensgefahr, weitere gesundheitliche Folgen der Vergiftung seien jedoch noch nicht auszuschließen, heißt es im Polizeibericht.
Die Raumluftmessungen der Feuerwehr hatten eine erhebliche CO-Belastung angezeigt, die durch schnelle Belüftung der Wohnräume beseitigt werden konnte. Es wurden nun ein Strafverfahren und weitere Ermittlungen unter dem Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Der Döner-Grill mit Gasleitung und -flasche wurde sichergestellt.
17:38
Der Gerät ist keine Heizung!
Mal ehrlich, auf was für Ideen die Leute manchmal kommen. Faszinierend und erschreckend zugleich.
Oftmals haben sie dann mehr Glück als Verstand.
Wenns nicht so verdammt gefährlich wäre und beinahe zwei Menschen ums Leben gekommen sind, könnte man glatt darüber lachen...
16:47
Armes Deutschland! Die Deutschen werden immer bekloppter. Da kann man einfach nur noch den Kopf schütteln und dankbar sein, dass nicht mehr passiert ist. Durch solche Vollpfosten hätte Gott weiß was passieren können. Man oh man.........
15:22
Wie blöd kann man eigentlich sein, also ehrlich
12:46
Ein 64 jähriger Mann, eine 39 jährige Frau. Unglaublich. So etwas erwartet man von geistig verwirrten, aber nicht von erwachsenen Menschen. Aber bei mir schleicht sich der Verdacht ein, hier handelt es sich um Leute mit dörflichem Hintergrund, mal vorsichtig ausgedrückt. Also, ich habe kein Döner Grill im Keller oder sonstwo. :-)
Ich wünsche trotzdem allen beiden gute Besserung. Gut allerdings auch, daß die Hütte nicht abgebrannt ist, mit vielleicht unschuldigen Mitbewohnern. Rauchmelder ect. werden die sowieso nicht gehabt haben.
12:27
Der Gerät ??
11:52
- Eislaufen über dünne Eisflächen
- Feuer in gut isolierten Wohnungen
Es scheinen ein paar grundlegende Überlebenstechniken abhanden gekommen zu sein.
10:43
Wäre ein Top Kandidat für den Darwin Award geworden.
Einfach unglaublich auf was für Ideen manche Leute kommen.
09:42
Döner macht nicht immer schöner.