Kooperation der Städte Heiligenhaus und Ratingen

Rettungswagen mit neuer Beschriftung: Ratingens Bürgermeister Klaus Pesch und sein Heiligenhauser Amtskollege Jan Heinisch.
Rettungswagen mit neuer Beschriftung: Ratingens Bürgermeister Klaus Pesch und sein Heiligenhauser Amtskollege Jan Heinisch.
Foto: FUNKE FOTO SERVICES
Was wir bereits wissen
Gemeinsamer Rettungsdienst von Ratingen und Heiligenhaus nun amtlich. Vertragsunterzeichnung durch die Bürgermeister Jan Heinisch und Klaus Pesch.

Heiligenhaus..  Seit 1. Januar läuft sie bereits, jetzt haben Bürgermeister Jan Heinisch und sein Ratinger Amtskollege Klaus Pesch sie per Unterschrift amtlich gemacht: die Rettungsdienst-Kooperationsvereinbarung.

Die Pläne gibt es schon seit 2008, und viele Gespräche auf Fachebene folgten. Doch erst der Besuch Peschs in der Heiligenhauser Feuer- und Rettungswache im Mai 2014 brachte das Thema Kooperation wieder in Gang. Heiligenhaus profitiert dabei von der personell mit 80 Mitarbeitern sehr gut aufgestellten Ratinger Rettungswache. Vertretungen sind einfacher planbar. In Ratingen hilft die Kooperation Leben retten: Die Hilfsfrist von acht Minuten, die maximal zwischen Notruf und Ankunft des Rettungswagens am Einsatzort vergehen sollen, kann in Hösel und Homberg nun eingehalten werden, denn die Retter haben aus Heiligenhaus eine kürzere Anfahrt.

Die Räte der Städte stimmten der Kooperation zu, die Krankenkassen als Gebührenträger haben dies nun ebenfalls getan, die letzte formelle Hürde ist damit genommen.