Kooperation besiegelt

Unterzeichneten einen Kooperationsvertrag: Christiane Gerhards (BKN) und Sonia Cohen (Realschule).
Unterzeichneten einen Kooperationsvertrag: Christiane Gerhards (BKN) und Sonia Cohen (Realschule).
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Realschule Heiligenhaus und das Berufskolleg Niederberg gehen eine enge Partnerschaft ein .

Heiligenhaus..  „So, es ist geschafft!“ Sonia Cohen und Christiane Gerhards ist die Freude anzusehen. Mit ihrer Unterschrift besiegelten die Leiterin der Heiligenhauser Realschule und die Leiterin des Berufskollegs Niederberg in Velbert am Dienstagmittag ganz offiziell ihre Kooperation.

Sie soll den Schülern aus Heiligenhaus helfen, den nicht immer leichten Übergang in die Berufwelt zu bewältigen. „Wir sind die Schule der Mitte“, erklärte Sonia Cohen in ihrer Ansprache. „Als einzige Schulform entlassen wir die Schüler nach der zehnten Klasse. Die Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg schafft nun eine Brücke zur weitergehenden Schul- und Berufsausbildung.“

Wobei beide Einrichtungen schon eine ganze Weile verschiedene Projekte zusammen gestemmt haben, die beiden Schulleiterinnen zu Partnerinnen und zu Freundinnen geworden seien, wie Cohen betonte. „Wir stehen für lebensbegleitendes Lernen“, ergänzte ihre Velberter Kollegin Christiane Gerhards, die sich freut, den Realschülern ab Herbst das neue Schülerlabor für die Mint-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) vorführen zu können.

„Schulen haben heute Lotsenfunktion“, sagte der Erste Beigeordnete der Stadt Heiligenhaus, Michael Beck, und zeigte sich sehr zufrieden über die nun in eine Vertragsform gegossene Zusammenarbeit. „So können sich die Schüler frühzeitig mit den Chancen in der Studien- und Arbeitswelt auseinendersetzen.“ Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern werde dabei nicht außer Acht gelassen.

Die ist zum Beispiel gefragt beim BIV. Das ist die Berufs-Informations-Veranstaltung, die bisher viermal in Heiligenhaus in der Kant-Aula stattgefunden hatte, bevor sie Schulleitungs-Mitglied Reinhard Schulze Neuhoff vor fünf Jahren in den Velberter Zitronenbunker holte. „Im Berufskolleg ist einfach viel mehr Platz“, findet der Heiligenhauser. Neben den Fachlehrern seien es vor allem die Eltern, die den Heranwachsenden aus ihrem Berufsalltag erzählen und ihnen wertvolle Hinweise für die eigene Berufsfindung geben können. Schulze Neuhoff: „Wichtig ist nicht nur der Arzt, sondern auch der Pfleger, nicht nur der Rechtsanwalt, sondern auch die Anwaltsgehilfin.“ Immer mehr Firmen zeigten zudem Interesse an dieser Art der Präsentation, die eben keine Messe ist.

Dass die künftig noch engere Zusammenarbeit der Realschule mit dem Berufskolleg bei den Schülern gut ankommt, stellte Sonia Cohen schon beim Festakt fest: „Zwei wollten gleich hierbleiben.“